GoldenPass Line – Streckenverlauf der Zentralbahn

Zentralbahn und bietet seinen Gästen eine unvergessliche Fahrt entlang von 5 Seen, diversen Wasserfällen und Flüssen und über den 1008 m hohen Brünigpass.

Im Luzern-Interlaken Express die Zentralschweiz erleben!


Zentralschweiz Landschaft

Die Fahrt mit der Goldenpass Line besteht aus drei einzelnen Zugfahrten.

Im ersten Teil der Reise fahren Sie mit den Panoramazügen der Zentralbahn von Luzern nach Interlaken Ost.

Die Strecke Luzern – Interlaken Ost ist 1888 unter dem Namen Brünigbahn entstanden und war bis 2004 die einzige Schmalspurbahn der SBB sowie die einzige, die mit einer Zahnstange ausgerüstet war.

Heute verkehrt sie unter der Bezeichnung Zentralbahn und bietet seinen Gästen eine unvergessliche Fahrt entlang von 5 Seen, diversen Wasserfällen und Flüssen und über den 1008 m hohen Brünigpass.

Machen Sie sich nachvolgend mit der ersten der drei Strecken bekannt und lassen Sie sich für eine Erkundungstour inspirieren.

Luzern

Unsere Goldenpass-„Reise“ startet in Luzern, dem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Zentralschweiz.

Die Stadt am Vierwaldstättersee mit dem wunderschönen Bergpanorama im Hintergrund hat schon immer die Aufmerksamkeit vieler Touristen auf sich gezogen.

Eine ganze Reihe an Sehenswürdigkeiten setzen hier kulturelle Höhepunkte. Darunter die berühmte Kapellbrücke aus dem 14. Jahrhundert, eine der ältesten überdachten Holzbrücken Europas und Wahrzeichen der Stadt.

Die Bildtafeln, die im 17. Jh. eingebracht wurden, stellen Szenen aus der Schweizer und der Luzerner Geschichte dar sowie aus den Biographien der beiden Stadtpatrone St. Leodegar und Mauritius.

Die Brücke und der dazugehörende fast 35 m hohe Wasserturm, welcher noch früher entstanden ist, gehören zu den meist fotografierten Objekten der Schweiz.

Nicht weniger bekannt ist der „sterbende Löwe“ von Luzern. Das Denkmal wurde zur Erinnerung an den in der Tuilerien gefallenen Schweizer (1792) errichtet. Sein Ruhm hat der im Fels gehauene Löwe dem amerikanischen Schriftsteller Mark Twain zu verdanken, welcher ihn als das „traurigste und bewegendste Stück Stein der Welt“ beschrieb.

Ebenfalls ein Wahrzeichen Luzerns ist die Museggmauer, die mit insgesamt 9 Wehrtürmen zur einstigen Stadtbefestigung gehört hat. An einem der Türme, dem Zytturm, befindet sich die älteste Uhr der Stadt (aus dem Jahr  1535), die heute das Privileg hat, eine Minute früher als alle anderen Uhren die Stunden zu schlagen. Im Turm ist eine Turmuhr-Ausstellung zu besichtigen.

Teil der Stadtbefestigung ist auch die Spreuerbrücke (aus dem Jahr 1408), die auch als die älteste Brücke der Schweiz gilt. Die Nadelwehr, eine Hochwasserschutzanlage aus 1852, sorgt heute noch zum Regulieren des Wasserstandes des Sees und ist technisch gesehen eine bemerkenswerte Errungenschaft.

Sehenswert ist die 1677 eingeweihte Jesuitenkirche, der erste große barocke Sakralbau der Schweiz, sowie die Franziskanerkirche, ein typisches Baudenkmal der Bettelordenarchitektur.

Baulich interessant ist auch das in der neuen Zeit entstandene Kultur- und Kongresszentrum (KKL) der Schweiz, ein Werk des französischen Architekten Jean Nouvel. Die perfekte Akustik des Konzertsaals hat das KKL schon längst berühmt gemacht und zum Wahrzeichen der „Festivalstadt Luzern“ erhoben.

Im Gebäude ist auch das Kunstmuseum Luzern untergebracht. Von den beiden Dachterrassen aus kann man wunderschöne Ausblicke auf den See und der Altstadt genießen.

Der Rittersche Palast, die Hofkirche, die mit ihren 2 Türmen das Stadtbild prägt, und das im Stil der italienischen Renaissance errichtete Rathaus sind weitere besuchenswerte Objekte der Stadt.

Zu den bedeutendsten Museen in Luzern zählt das Verkehrshaus, ein Museum für Verkehr und Kommunikation, zu dem noch ein IMAX Filmtheater gehört.

Luzern mit seinen 2 Hausbergen Pilatus und Rigi ist auch ein beliebter Ausflugsort zu jeder Jahreszeit.

Der sagenumwobene Pilatus ist gemäß einer Sage die letzte Ruhestätte von Pontius Pilatus und war aus diesem Grund im Mittelalter zum Bergsteigen verboten. Heute ist er mit einer Gondelseilbahn und einer Luftseilbahn von Luzern aus erreichbar.

Erlebnisreich und mit einer Dampfschifffahrt auf dem Vierwaldstädtersee kombinierbar ist die Fahrt mit der steilsten Zahnradbahn der Welt.

Sie führt von der Alpnachstad auf den 2132m hohen Berg . An klaren Tagen bietet der auch als Drachensitz bekannte Berg eine überwältigende Aussicht mit 73 Alpengipfeln.

Auch Rigi, Königin der Berge genannt, sorgt für wunderschöne Ausblicke und jede Menge Spaß. Der Blick reicht über 13 Seen und das gesamte Mittelland bis nach Deutschland und Frankreich.

Zwei Zahnradbahnen, darunter die erste Zahnradbahn Europas (1871, ab Vitznau) und eine Luftseilbahn erleichtern die Anreise auf den Berg. Viele Wanderwege, vier Winter-Schlittelbahnen, die längste Sommer-Rodelbahn der Schweiz, sowie ein Klettersteig, machen die Region zu einem vollkommenen Erlebnisort.

Der See verführt mit romantischen Ausflügen im liebevoll restaurierten Schiffsdampfer und verschiedenen Wassersportmöglichkeiten.

Hergiswill/Abzweigung Engelberg

Unterwegs fährt der Luzern-Interlaken Express vorbei an Hergiswil, einem ruhigen Ferienort am Fuße des Pilatus-Berges.

Interessant ist hier das „Glasi“, die älteste Glashütte der Schweiz, deren Glasarbeiten fast ausschließlich in Handarbeit hergestellt sind. Zur Hütte gehören mittlerweile noch ein Museum, das erste Glaslabyrinth der Schweiz, ein Wasserpark und eine Murmelbahn.

Die Besucher können aus nächster Entfernung beobachten, wie das Glas gegossen und geformt wird. Sehenswert in Hergiswill ist noch das Sigristenhaus, eins der ältesten Holzhäuser der Zentralschweiz.

Engelberg (Abzweigung)

In Hergiswil zweigt die Strecke nach Engelberg ab. In weniger als einer Stunde erreicht der Luzern-Engelberg-Express das Dorf, dessen Erscheinungsbild von dem 1120 gegründeten Benedektinerkloster und der Stiftskirche geprägt wird.

Das Dorf liegt am Fuße des 3238 m hohen Titlis-Berg und ist ein beliebter Ferienort mit dem Gütesiegel „Familien willkommen“.  Es ist auch Ausgangspunkt in den höchstgelegen Gletscherpark der Zentralschweiz (mit einer Rotair-Seilbahn erreichbar).

Ein Aussichtspunkt in 3020m.ü.M. bietet wunderbare Ausblicke auf die Zentralalpen. Eine Eisgrotte, die höchstgelegene Hängebrücke Europas, Ski- und Snowboard-Pisten und unterschiedliche Wandermöglichkeiten runden das Alpine Angebot ab.

Im Dorf lädt das Kloster mit der größten Kirchenorgel der Schweiz, einer Stiftsbibliothek und einer Schaukäserei zur Besichtigung ein.

Das Talmuseum entführt in das 18. Jh. und in Fürenalp (mit der Luftseilbahn von Engelberg aus erreichbar), einem richtigen „Natur-Juwel“ in 1845m Höhe, kann man Natur pur genießen und eine Auszeit vom Alltag nehmen.

Alpnach

Von Hergiswill führt die Goldenpass Linie weiter nach Alpnach, dem Ausgangspunkt (Station Alpnachstadt) der steilsten Zahnradbahn der Welt, der Pilatusbahn.

Auf der 4618 m langen Schmalspurstrecke überwindet die Bahn eine Höhendifferenz von 1635m mit maximaler Steigung von 48%. Die 1889 in Betrieb genommene Pilatusbahn gilt als Meisterwerk der Ingenieur-Technik.

Einblicke in Geschichte, Technik und die täglichen Herausforderungen, die die Bahn zu bewältigen hat, gewährt die Ausstellung im Bahndepot, die mit einer Führung (reservierungspflichtig) verbunden ist.

Die am Ufer des Alpnacher Sees gelegene Gemeinde bietet zudem sehr gute Windsurf-Möglichkeiten, die auch für Anfänger passend sind. Besuchenswert ist die Pfarrkirche St. Maria Magdalena (18.Jh.) mit ihrem spitzen 91 m hohen Kirchturm.

Sarnen

Der nächste Halt auf der Strecke ist Sarnen, der Hauptort des Kantons Obwalden.

Unterwegs fährt der Zug am Wichelsee vorbei, der seit 2005 unter Naturschutz steht. Hier nisten viele Vogelarten, darunter Uhu, Reiherente und eine Kolonie von Schwänen.

Für Geschichtsinteressierte ist Sarnen der Ort, wo die älteste Gründungsgeschichte der Eidgenossenschaft, das „Weiße Buch von Sarnen“ aus dem Jahr 1468, aufbewahrt wird.

Das wertvolle Buch befindet sich im historischen Hexenturm, einem der wenigen erhaltenen Burgtürme aus der Zeit der Gründung. Der Turm ist heute als nationales Kulturgut unter Schutz gestellt.

Das Wahrzeichen von Sarnen ist das Rokoko-Schützenhaus auf dem Landenberg. Aus der einstigen Burg und dem historischen Zentrum des Ortes ist außer dem reich geschmückten Schützenhaus (Jahr 1752) auch das Zeughaus erhalten geblieben.

Sehenswert ist der Dorfplatz von Sarnen mit vielen historischen Gebäuden, darunter das Rathaus und die Dorfkapelle Maria Lauretana. Die reich ausgestattete Pfarrkirche St. Peter und Paul aus dem 18.  Jh. und das Beinhaus mit einer wertvollen gotischen Holzdecke aus dem Jahr 1505 laden ebenfalls zur Besichtigung ein.

Ein viel besuchter Wallfahrtsort ist das Benedektiner Kloster mit der 30 cm hohen gotischen Holzfigur des Sarner Jesuskindes aus dem 14. Jh.

In Sarnen befindet sich auch das Museum des einzigen Heiligen der Schweiz, dem Bruder Klaus (Niklaus von Flüe, 1417-1487). Das Museum ist in einem der schönsten Bürgerhäuser des Kantons untergebracht und stellt unter anderem auch Blockwandmalereien aus dem 16. Jh. dar mit einer der ältesten Darstellungen von Bruder Klaus.

Der Ort verführt mit seiner Nähe zum beschaulichen Sarner See. Eine Seebadanlage, 10 Minuten vom Dorfkern entfernt, und eine Bootsanlegestelle sorgen für das sommerliche Vergnügen am See.

Ein Geheimtipp für Naturliebhaber ist das Hochmoorgebiet Langis am Glaubenberg, welches zu den bedeutendsten der Schweiz zählt.

Im Winter finden auf dem Langis geführte Schneeschuhtouren statt und Langläufer werden das atemberaubend schöne Langlauf-Eldorado Langis-Glaubenberg zu schätzen wissen.

Giswil

Weiter entlang des Sarner Sees erreicht der Zug Giswil.

Am Ufer des Sees liegt ein Campingplatz und gleich dahinter beginnt eine schöne Waldlandschaft – ein idealer Ort für Wanderer und Freunde des Badeurlaubs.

Im Winter lädt das kleine Skigebiet Mörlialp mit mehreren kleinen Liften und verschiedenen Ski-, Schlitten- und Wander-Möglichkeiten ein.

Interessant im Dorf sind die sehr alten, gut erhaltenen mittelalterlichen Holzhäuser. Das älteste dieser Häuser (das Schrotenmatt) stammt aus dem Jahr 1467. Bemerkenswert ist auch die Schlägersäge aus dem 19. Jh., die 2002 wieder aufgebaut worden ist und die älteste betriebsbereite Säge dieser Art in der Schweiz ist.

Die Pfarrkirche Laurentius aus dem Jahr 1635, sowie mehrere Burgruinen sind weitere Zeugen der historischen Entwicklung des Ortes am Fuße des Brünigpasses.

Ein historischer Wanderweg macht die Wanderlustigen auf unterhaltsame Weise mit der Geschichte des Ortes und mit der umliegenden Landschaft bekannt.

Auf dem Magronenweg werden die Ausflügler neben schönen Landschaften auch die Zubereitung des Alpkäse miterleben können.

Das heimelige „Beizli“ auf dem Fluonalp verführt mit Giswiler Älplermagronen mit hausgemachten Käse und einem „Cheli“ (Schnapskaffee in der Schale).

Mit dem Postauto des Panorama-Routen-Express, welches dreimal am Tag zwischen Schüpfheim und Giswil pendelt, wird das UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch erreicht.

Entlebuch enthält die größten Moorlandschaften der Schweiz mit einer international wichtigen Tier- und Pflanzenwelt.

Durch seine Lage am Brünig Pass und dem Glaubenbüelenpass ist Giswil auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Zentralschweiz. Die Brünigstraße und kurz danach die Brünigbahn wurden bereits im 19. Jh. gebaut und führen direkt durch das Dorf.

Sehr schön, und nicht umsonst als Panoramastraße bezeichnet, ist die Straße über den Glaubenbüelenpass und Sörenberg, die mit bis zu 12% Steigung den Pass durchquert und über Entlebuch nach Schüpfheim führt.

Lungern

Weiter geht die Zugfahrt vorbei an Kaiserstuhl-Bürglen, einem Weiler in 698m Höhe, am Ausfluss des Lungernsees.

Diese Strecke, zum Brünigpass und hinunter nach Meiringen, gehört zu den steilsten Abschnitten der Zentralbahn und wird mit Zahnantrieb bewältigt. Unterwegs werden die Fahrgäste von Mai bis Oktober von den „Tieren der Brüner Safari“ begrüßt.

Auf der ganzen Strecke (von Giswil nach Meiringen) sind Holzfiguren von einheimischen oder einst einheimischen Tieren in ihrer natürlichen Umgebung so platziert, dass man diese vom Zug aus gut sehen kann.

Der nächste Ort auf der Zugreise ist Lungern, mit 750 m.ü.M. das höchste Dorf im Sarneraatal.

Der gleichnamige See bietet sommers wie winters zahlreiche Angelplätze. Das Dorf besticht mit einem wunderschönen Bergpanorama und der Nähe zum Lungerersee. Ein Strandbad sowie verschiedene Wander- und Bikemöglichkeiten runden das Angebot ab.

Besonders eindrucksvoll ist der Schmetterlingspfad Lungern, der durch das artenreichste Schmetterlingsgebiet der Schweiz (Zwischen Schönbüel und Lungern) führt. 115 tagaktive Großschmetterlinge konnten hier wissenschaftlich auf kleinstem Gebiet nachgewiesen werden.

Am frühen Morgen sind auf dem Wanderweg auch Steinböcke, Gämsen, Hirsche, Rehe und Adler zu beobachten. Pflanzenfreunde können hier von Mai bis Oktober auch über 20 Orchideenarten und Lilien entdecken.

Brünig-Hasliberg

Nach Lungern erreicht der Luzern-Interlaken-Express den höchsten Punkt der Strecke, die Station Brünig-Hasliberg 1008m.ü.M.

Laut historischen Belegen wurde der Brünigpass bereits im 14. Jh. für den Handelsverkehr benutzt.

Überreste der Sbrinz-Route, nach dem Namen des Hauptexportgutes (Sbrinzer Käse), sind bei einer Wanderung von Brüning-Hasliberg nach Meiringen zu entdecken.

Der Brünigpass ist auch als Austragungsort des „Brüningschwingets“ bekannt.

Seit über 100 Jahren findet hier eins der prestigeträchtigsten Schweizer Schwing-Wettbewerbe statt.

Östlich von der Passhöhe befindet sich die Ferienregion Hasliberg, auf der Sonnenterrasse des Haslitals, eines der größten Quertäler des Alpenmassivs, gelegen.

Meiringen

Das nächste Ziel des ZB-Zuges ist Meiringen, der Hauptort und touristisches Zentrum von Haslital.

 Wunderschöne Landschaften und sonnige Lage zeichnen den familienfreundlichen Ferienort aus. Zu den bemerkenswerten Naturobjekten zählt die vom Gletscherwasser der Aare gegrabene Aareschlucht.

Ein gesicherter Steg führt knapp über das Wasser und erlaubt den Blick direkt ins Herzen der Schlucht, inmitten steil aufragenden Felswenden.

Nicht weniger bemerkenswert sind die Reichenbachfälle, zu denen eine nostalgische Standseilbahn unter dem Motto „Natur, Nervenkitzel und Nostalgie“ führt.

Während der Fahrt und von drei Aussichtsterrassen in der Nähe der Bergstation entfaltet sich eine wunderbare Panoramasicht auf den 120m hohen Wasserfall und das gesamte Haslital.

Sir Artur Conan Doil, welcher oft seine Ferien in Meiringen verbrachte, hat genau diesen Wasserfall für den Tod seines berühmten Helden, Sherlock Holms, ausgewählt.

Da die Leser aber mit so einem Ende unzufrieden waren, hat sich der Autor 3 Jahre später eine passende Geschichte ausgedacht um die beliebte Romanfigur wieder auferstehen zu lassen. Heute kann man im Dorf das Museum und das Denkmal des Autors besuchen.

Besichtigungswert sind hier noch die St. Michaelskirche mit ihrem freistehenden Glockenturm und interessanten Ausgrabungsfunden unterhalb der Kirche, die Frühmesskapelle sowie das „Museum der Landschaft Hasli“ mit Exponaten aus der Geschichte und Brauchtum des Haslitals.

Unweit von Meiringen, mit Postauto und Gondelbahn zu erreichen, befindet sich die sensationelle Triftbrücke, eine der spektakulärsten Fußgängerhängeseilbrücken der Alpen.

Wer den 170 m langen Weg über die Brücke wagt, wird in etwa 100 m Höhe über den Triftgletscher schweben und neben Adrenalin pur auch eine der besten Weitsichten genießen können.

Die steilste Standseilbahn Europas, die Gelmerbahn, bringt die Unternehmungslustigen nach Grimselwelt, wo die Wasserkraftwerke Oberhasli zu einer Führung nach dem Thema „Strom entsteht“ einladen. Eine interessante Kristallausstellung und der schöne Gelmer Stausee sind weitere Höhepunkte des Ausfluges.

Brienz

Der Zug verlässt Meiringen und fährt weiter durch das wunderschöne Berner Oberland Richtig Brienz.

Auf dem halben Weg zwischen Meiringen und Brienz befindet sich das Freilichtmuseum Ballenberg, wo historische Häuser und Höfe aus der ganzen Schweiz präsentiert werden. Neben 100 originalen Häusern kann man hier rund 250 einheimische Bauernhoftiere  und unterschiedliche Handwerk-, Tanz- und Brauchtum-Demonstrationen erleben.

Der Bahnhof von Brienz liegt in 566 m Höhe, direkt am Ufer des Brienzer Sees und ist Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge. Es bestehen Umsteigemöglichkeiten zur Rothornbahn oder zu den Schiffen der BLS Schifffahrt.

Ein einzigartiges Erlebnis ist dabei die Fahrt mit dem originalgetreu renovierten Dampfschiff Lötschberg, Baujahr 1914.

Eine der Seestationen verbindet den See mit dem imposanten Giesbachfall und dem schönen Grandhotel Giessbach, 1873 im Stil der Belle-Epoque gebaut und 1983 unter Denkmalschutz gestellt.

Hier befindet sich auch die älteste Standseilbahn Europas, die die Besucher zum Wasserfall hinaufführt.

Eine nostalgische Dampffahrt, bietet auch die Rothornbahn, deren Station gleich gegenüber dem Bahnhof der Zentralbahn liegt.

Die 1892 eröffnete Dampfzahnradbahn ist nie elektrifiziert worden und begleitet ihre Gäste durch Tunnel und Galerien, vorbei an saftigen Alpwiesen in 2350 m Höhe zum Rothorn, von wo aus ein grandioses 360°-Panorama zu bestaunen ist.

Das Dorf am Ufer der Breinzer Sees und mit der schönen Bergkulisse im Hintergrund besticht auch mit seinem schmucken Dorfkern.

Besonders begehrenswert ist die Brunngasse, die einmal als „die schönste Gasse Europas“ ausgezeichnet worden ist. Die meisten Häuser auf der Straße stammen aus dem 18. Jh. und sind mit Holzschnitzereien verziert.

Auch das Wahrzeichen der Stadt, die reformierte Kirche aus dem Jahr 1202 mit ihrem spätromanischen Turm lädt zum Besuch ein.

Einen Spaziergang wert ist die verkehrsfreie Brienzer Seepromenade, die einen Ausblick über den See, das steile gegenüber liegende Ufer und den Giessbachfall ermöglicht.

Das Museum für Holzbildhauerei, das erste dieser Art in der Schweiz, zeigt traditionelle und künstlerisch bedeutsame Werke aus der Region. Es befindet sich in einem denkmalgeschützten Fabrikationsgebäude.

Holzkunstwerke sind aber auch überall im Dorf zu entdecken, denn die Holzschnitzerei ist in Brienz bereits seit 200 Jahren zur Tradition geworden. Auf Initiative der Schule für Holzbildhauerei wurde 1896 oberhalb des Bahnhofs ein Wildpark gegründet, welcher heute frei zugänglich ist.

Feste Traditionen hat hier mittlerweile auch der Geigenbau mit der für die Schweiz einzige Geigenbauschule.

Interlaken

Der Zug verlässt Brienz durch den Brienzdorf-Tunnel und fährt weiter nach Interlaken.

Der bekannte Ferienort und eine der drei Alpenperlen (die Bezeichnung steht für ein umweltverträgliches, kulturell vielfältiges und klimaschonendes Ferienerlebnis)  befindet sich in idyllischer Lage zwischen dem Thuner- und dem Brienzersee (daher auch der Name: Interlaken=zwischen den Seen), zu Füßen des imposanten Dreigestirns „Eiger, Mönch und Jungfrau“.

Interlaken ist ein perfekter Ausgangspunkt für die „Jungfrau Top Ski Region“ und für unzählige Ausflüge.

Über 45 Bergbahnen, Luftseilbahnen, Sessel- und Skilifte führen zu 200 Kilometern Pisten und einem dichten Netz an Wanderwegen. Zahlreiche Aussichtspunkte, wie z.B. der Harder Klum, der Hausberg Interlakens, bieten beeindruckende Panoramablicke auf den Ferienort und die ganze Jungfrau-Region.

Für Spiel, Spaß und Unterhaltung sorgt der Heimwehfluh, in wenigen Minuten mit einer nostalgischen Drahtseilbahn (mit Technik aus dem Gründungsjahr 1906) zu erreichen.

Hier ist für jeden etwas dabei: eine Aussichtsterrasse mit Panorama-Restaurant, eine Allwetter-Rodelbahn sowie eine Modelleisenbahn-Show und viele Attraktionen für Groß und Klein.

Ein einzigartiger Alpengarten mit rund 600 Pflanzenarten und vielen Wandermöglichkeiten erwartet Sie auf der Schynige Platte von Widerswill in 1967m Höhe.

Ausflugsschiffe, darunter auch ein Schaufelraddampfer, verkehren auf dem Thuner- und dem Brienzersee und laden zu erlebnisreichen Spazierfahrten ein.

Einen Besuch wert sind auch die St. Beatus-Höhlen am Thunersee (per Schiff, Auto, Bus oder zu Fuß auf dem historischen Pilgerweg erreichbar). Ein Kilometer dieses stark verzweigten Höhlensystems bietet dank elektrischer Beleuchtung und gesicherten Pfaden faszinierende Einblicke in eine einmalige Naturwelt, die sich unter der Erde entwickelt hat.

Gewaltige Tropfsteinhöhlen mit imposanten Hallen, Wasserfällen und Schluchten, einzigartige Formen und Farben lassen Sie bestimmt lange an dieses Erlebnis denken.

Im Touristikmuseum der Jungfrau Region, dem ersten Touristik-Regionalmuseum der Schweiz, werden 200 Jahre touristische Entwicklung veranschaulicht.

Auch Schloss Hünegg lädt zu einer Besichtigung ein und entführt dabei gleich ins Jahr 1900. Die Räume des 1862 errichteten Renaissanceschlosses sind immer noch mit der Originaleinrichtung des Schlossherren aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts versehen, so als ob die Besitzer gleich zurück sein werden.

Die Bödeli-Bahn bringt die Wissensdurstigen in etwa 2 Stunden an der Aare entlang in die Altstadt von Untersee, durch Interlaken und Matten zum Jungfraupark, wo in 7 Themen-Pavillons die Mysterien der Welt zu entdecken sind.

Und wer die Alpen von oben sehen will, kann das in der Jungfrau-Aletsch-Miniatur-Arena ohne jede Gefahr tun. Interlaken Ost ist auch der Ausgangspunkt der Züge in die Jungfrauregion Richtung Grindelwald und Lauterbrunnen mit Anschluss an die Bahnen nach Mürren und weiter auf das Schilthorn sowie via Kleine Scheidegg auf das Jungfraujoch.

Jungfraujoch (Abstecher)

Der Ausflug auf das Jungfraujoch, zum „Top of Europe“,  gehört zu den Höhepunkten eines jeden Besuches der Region.

Von Grindelwald aus geht die Fahrt mit der Wengernalpbahn (WAB), der längsten Zahnradbahn der Welt, zur Kleinen Scheidegg in 2061m Höhe. Moderne Niederflur-Panoramawagen lassen die Passagiere an jedem Abschnitt der Reise teilhaben.

Ab der Kleinen Scheidegg geht es mit der  Jungfraubahn hinauf zum höchsten Bahnhof Europas – dem Jungfraujoch, 3454 m.ü.M.

In etwa 50 Minuten bewältigt die historische Zahnradbahn (1912 eröffnet) auf der rund neun Kilometer langen Strecke knapp 1.400 Höhenmeter. Dabei führt ein 7 km langer Tunnel durch die Bergmassive des Eigers und des Mönchs.

Auf den Zwischenstationen Eigerwand und Eismeer können die Passagiere ausgiebig die Gletscherwelt bestaunen.

Von der Bergstation geht es mit dem Lift vom Innern der Bergspitze („Sphinx“ genannt) auf den Gipfel, wo eine wunderbare Aussicht aus 3571 m Höhe auf die Berge und den Aletschgletscher zu genießen ist. An schönen Tagen reicht der Blick von den Vogesen bis zum Schwarzwald.

Das Jungfrau-Aletschgebiet, das sich vor den Augen entfaltet, ist mit seiner einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt und dem größten Alpengletscher das erste Unesco Weltnaturerbe im ganzen Alpengebiet.

20 m unter der Aussichtsplattform präsentiert der Eispalast eine faszinierende Eiswelt mit schönen Eisskulpturen. Die 1000 qm große Fläche ist in Handarbeit mit Eispickel und Säge entstanden und wird immer wieder nachgehauen, damit die Gänge, Nischen und Dächer ihre Form behalten.

Ein 250m langer Erlebnisrundgang „Alpine Sensation“ verbindet die Sphinx-Halle mit dem Eispalast. Er entstand zum 100-jährigen Jubiläum der Jungfrauenbahn und erzählt in sinnlichen Einzelbildern von der großartigen Idee von Adolf Guyer-Zeller, dem Gründer der Jungfraubahn. Der ewig anhaltende Schnee in einem Ski- und Snowbordpark bietet viel Spaß für Freunde des Wintersports und erfahrene Bergwanderer können von hier aus einen Ausflug zum Mönchjoch unternehmen.

Alpenschönheit bewundern und neue Orte kennenlernen? Mit der GoldenPass Line nehmen Sie das Beste aus zwei verschiedenen Welten!

Die Goldenpass Line – „Das Trio mit Erlebnisgarantie“!

Wie Sie in einem Tag zwei verschiedene Welten entdecken! Die Panoramastrecke verbindet Montreux und Luzern und damit auch unterschiedliche Welten.

Wie Sie in einem Tag zwei verschiedene Welten entdecken!

Die GoldenPass Panoramic – das sind insgesamt drei Streckenabschnitte mit unterschiedlichen Zügen.

2 dieser Teilstücke sind schmalspurig, der mittlere Abschnitt ist normalspurig. Die Panoramastrecke verbindet Montreux und Luzern und damit auch unterschiedliche Welten.

Die Fahrtdauer Luzern – Interlaken – Montreux beträgt gut 5 Stunden.

1. Teil: Luzern – Meriringen – Brienz – Interlaken

Die Fahrt startet in Luzern mit der Zentralbahn. Zwischen den beiden touristischen Highlights Luzern und Interlaken wartet die Urschweiz mit Alpweiden, idyllischen Seen sowie den Viertausendern Eiger, Mönch und Jungfrau im Hintergrund auf.

Wer die Panoramawagen der 1. Klasse wählt, hat nicht nur am Brünigpass Ausblicke der besonderen Art.

2. Teil: Interlaken – Spiez – Zweisimmen

Im zweiten Zug geht es entlang des Thunersees und schließlich durch das Simmental entlang des wildromantischen Flusses. Beim Durchqueren des Berner Oberlandes säumen urige Dörfer mit alten Holzhäusern die Strecke.

Die Züge des BLS RegioExpress führen von Interlaken nach Zweisimmen in der 1. Klasse einen Salonwagen mit.

3. Teil: Zweisimmen – Gstaad – Chateau d´Oex – Montreux

Bergbäche und voralpine Landschaften charakterisieren den ersten Teil der Strecke. Der Tunnel von Jaman setzt den Kontrapunkt. Danach bewegt sich der Zug auf südliche Gefilde zu und erreicht schließlich die Stadt Montreux mit ihren Palmen.

Täglich verkehrt auf diesem Streckenabschnitt der Classic-Zug im Stil des Orient Express. Sein Angebot beinhaltet Belle Epoque Wagen in 1. und 2. Klasse sowie einen Weinkellerwagen.

Panoramic-Züge:

Neben der großartigen Aussicht genießen Sie heute in allen Wagen der GoldenPass Panoramic-Züge modernsten Komfort sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse.

Als besondere Attraktion gibt es in einem der Panoramic-Züge 8 VIP-Sitzplätze an der Spitze des Zugs.

Schokoladenzug:

Sie fahren ausschließlich in der ersten Klasse in gediegenen „Belle Epoque“-Pullman-Wagen von 1915 oder in modernen Panoramawagen nach Gruyères.

Erlebniswert:
  • Im Weinkellerwagen des GoldenPass Classic ein Degustationsbrettchen mit Spezialitäten und Wein der Region (Reservierung erforderlich)
  • Modernster Komfort in der 1. und 2. Klasse der GoldenPass Panoramic-Züge
  • Schokoladenzug mit Besichtigung einer Chocoladerie sowie Besuch von Gruyeres.
  • Salonwagen von 1915 für feierliche Anlässe zwischen Zweisimmen und Montreux.
Die Goldenpass Line ist auch selbst ein echtes Reiseerlebnis auf Schienen! Noch mehr Alpenschönheit genießen Sie, wenn Sie die Reise mit mit dem Mont Blanc Express oder dem berühmten Glacier Express kombinieren!
Die Golden Pass Line gehört zu den schönsten Panoramastrecken der Schweiz.

Sie verbindet den Vierwaldstättersee, im historischen Herzen der Schweiz mit der Waadtländer-Riviera.

In gut 5 Stunden bewältigen die Züge der Panorama Linie eine Reise zwischen zwei verschiedenen Welten. Sie reisen von der Tradition der Zentralschweiz in das charmante,  französisch angehauchte Montreux.

Zwischen Anfang und Ende der Zugreise ist Erlebnis pur angesagt.

Sie reisen durch die Urschweiz mit Alpenweiden und idyllischen Seen, vorbei an stolzen Viertausendern, durchqueren das Berner Oberland, gesäumt von urigen Dörfern mit typischen Holzhäusern und werden schließlich vom südlichen Charme der Montreux Riviera verzaubert.

Die Fahrt mit der Goldenpass Line besteht aus drei einzelnen Zugfahrten.

Von Luzern nach Interlaken Ost reisen Sie in den Panoramawagen der schmalspurigen Zentralbahn. Bester Komfort sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse, große Panoramafenster (in der 1. Klasse) und kulinarische Verführungen lassen Sie die zweistündige Fahrt voll auskosten (die Reservierung für den Bistrowagen ist empfehlenswert).

Im zweiten Teil fahren Sie in etwa 1:10 Stunden mit den normalspurigen Wagen des BLS RegioExpress entlang des Thunersees von Interlaken Ost nach Zweisimmen. 

In diesem Streckenabschnitt werden zwar keine Panoramawagen eingesetzt, dafür verkehren die BLS-Züge jeweils mit einem Salonwagen in der 1. Klasse. Die Sitze im Salonwagen sind individuell drehbar, so dass die gute Aussicht sowie der Sitzkomfort garantiert sind.

Dann geht es wieder auf meterspurigen Gleisen von Zweisimmen bis nach Montreux (Reisedauer 1:30 St.).

In diesem letzten Abschnitt haben Sie die Wahl zwischen den hochmodernen „Panoramic“-Zügen und dem Belle-Epoque-Zug der Golden Pass Line (man sollte auf die Bezeichnung im Fahrplan achten und den gewünschten Zug nehmen).

Dank der großen Panoramafenster der „Goldenpass Panoramic“ fühlt man sich „wie im Großleinwand-Kino“. Ein ganz besonderes Erlebnis bieten die 8 VIP-Sitzplätze (reservierungspflichtig; in einenem der beiden Panoramazug-Typen vorhanden) an der Zugspitze, die die Aussicht garantieren, die sonst nur der Lokführerplatz zu bieten hat.

Bahnromantik pur erwartet Sie im Classic Zug, einem Nachbau des Golden Mountain Pullman Express aus den 1930-er Jahren, zu dem auch ein Weinkeller-Wagen gehört.

Ab 2016 werden diese Züge ebenfalls auf der Strecke zwischen Interlaken Ost und Zweisimmen zu sehen sein, denn dank eines neuartigen Spurwechseldrehgestelles wird die Umstellung zwischen der 1435 mm und 1000 mm Spurweite zu bewältigen sein.

Für Unternehmungslustige bietet die Goldenpass Line zusätzlich eine erlebnisreiche Reise mit dem Schokoladenzug oder dem Käsezug ins Greyerzer-Land, wo die feine Cailler-Schokolade und der Greyerzer Käse herkommen.

Die Reservierung für die Panoramawagen der Goldenpass Line, auch für den Classic Zug ist zwar nicht erforderlich, aber empfehlenswert. Einer obligatorischen Reservierung unterliegen die 8 VIP-Plätze auf der Strecke Zweisimmen-Montreux (oder umgekehrt) sowie die Leistung „Essen am Platz“ im Golden-Pass-Classic.

Eine interessante Besonderheit der Linie ist der Name, welcher nicht wie üblich mit einem geographischen Ort verbunden ist, sondern einen gelungenen Marketing-Entwurf darstellt.

Auch die unverwechselbare gold-weiß-schwarze Lackierung der Wagen (bis 2013 einheitlich für alle 3 Strecken, heute nur auf der MOB-Linie) sorgte über die Jahre dafür, dass die Marke Goldenpass erkennbar und mit einem aufregenden Reiseerlebnis auf Schienen verbunden wird.

Die gesamte Strecke von Luzern nach Montreux beträgt 189 km. Zu den technischen Merkmalen zählt der enorme Aufstieg im dritten Abschnitt, wo der Zug ohne Zahnräder ein Gefälle von 75 Promille bewältigen muss.


GoldenPass Line

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Goldenpass Line

Montreux

GoldenPass Line

Saint-Bernard-Express

Mit der Bahn hoch zu den Gletschern

Saint-Bernard Express

Der St. Bernard Express bringt Sie in etwa 40 Minuten von Martigny im Rhonetal nach Orsières.

Von ca. Mitte Juni bis Ende September geht die Fahrt etwa 55 Minuten weiter mit dem komfortablen Bus hinauf bis zum St. Bernard Pass, mit 2458 m der dritthöchste Pass der Schweiz.

Er verbindet die Schweiz mit dem Aostatal im Piemont in Italien und wurde bekannt durch die Alpenüberquerung Napoleons. Im Hospiz befindet sich heute ein Museum und eine Bernhardinerzucht.

Erlebniswert:
  • Auf den Spuren von Barry, dem berühmten Bernhardiner, der mehr als 40 von einer Lawine verschüttete Menschen gerettet hat.

Die Centovallibahn –
Romantik pur erleben!

Mit der Centovallibahn durch das Tal der 100 Täler unterwegs!


Lago Maggiore
Die Centovalli-Bahn ist eine Schmalspurbahn, die auf einer malerischen Route zwischen der Schweiz und Norditalien verkehrt.

Die Linie verbindet die beiden wichtigen Bahnstrecken der Schweiz, die Simplon- und die Gotthardstrecke und stellt den kürzesten Weg von Wallis nach Tessin oder umgekehrt dar.

Die 1923 eröffnete Bahnlinie hat eine Länge von insgesamt 52 km. Die Fahrt dauert etwa  1 Stunde 45 Minuten, wobei der Zug 83 Brücken und 31 Tunnel passiert. 

Auf schweizerischer Seite bedient der Zug 14 Stationen und auf italienischer Seite sind es insgesamt 19 Haltestellen. 

Neben tollen Ausblicken zeichnet sich die Strecke durch zahlreiche touristisch interessante Stätte aus.

Der Ausgangspunkt auf der Alpensüdseite der Schweiz ist die schöne Stadt Locarno. Das Ziel auf der italienischen Seite ist die historische Stadt Domodossola.

Im ersten Teil der Strecke fährt die Centovallibahn durch das Tessiner Tal Centovalli und bedient dabei 14 Stationen auf der Schweizer Seite.

Nach der Grenze durchfährt die Bahn das Valle Vigezzo (der italienische Name des gleichen Tales) mit dem Wallfahrtsort Re und dem Ort Santa Maria Maggiore.

Der höchste Punkt der Strecke (836 m) befindet sich auf der italienischen Seite. Von da an fährt die Bahn steil hinab ins Tocetal und erreicht die Endstation Domodossola. 

 

Erlebniswert:
  • Locarno: Schifffahrt über den Lago Maggiore
  • Station Verdasio: Eine Seilbahn verbindet die Bahnstation mit dem Monte Comino. Vom Weiler Rasa aus bietet sich eine Wanderung durch den dschungelartigen Gebirgswald an.
  • Verbindung zwischen den beiden wichtigsten Schweizer Alpenrouten, der Strecke über den Gotthardpass und den Simplonpass.
Machen Sie sich nachvolgend mit dem Streckenverlauf der Bahn bekannt und entdecken Sie die Region von Lago Maggiore und dem Melezza-Tal.

Locarno

Die Reise mit dem Centovalli Express beginnt in Locarno am Lago Maggiore, der wärmsten Stadt der Schweiz und ein angenehmer Erholungsort.

Das Herzstück Locarnos ist die malerische Altstadt mit ihren engen Gassen und den prunkvollen Patrizierhäusern. Zu erwähnen sind Casa Simona, Casa del Negromante und besonders Casa Rusca mit einem wunderschönen Innenhof und Säulengalerien. 

Die Piazza Grande, der autofreie Zentralplatz der Stadt, bietet die Kulisse des jährlichen, internationalen Filmfestivals von Locarno. Besuchenswert sind noch die Pfarrkirche St.-Antonius, die mittelalterliche St. Franziskus-Kirche sowie die Neue Kirche.

Barocke Patrizierhäuser, in denen wundervolle Kunstsammlungen zu bestaunen sind, reihen sich eins nach dem anderen.

Das absolute Muss für jeden Locarno-Besucher ist aber der Aufstieg zur Wallfahrtskirche Madonna del Sasso.

Die Gründung der Kirche ist auf eine Marienerscheinung zurückzuführen. Die Sicht, die sich von hier aus auf die Stadt, den See und die Berge bietet, bleibt bestimmt lange in Ihren Erinnerungen.

Schöne Aussicht genießt man ebenfalls vom Hausberg Locarnos Cardada-Cimetta. Das Wander-, Ski- und Rodelparadies oberhalb von Locarno kann man bequem mit der vom Stararchitekt Mario Botta entworfene Seilbahn erreichen.

Zu romantischen Ausflügen laden die größtenteils in ihrem ursprünglichen Charakter erhaltenen Täler Verzscatal & Maggiatal, im Hinterland der Stadt, ein.

Wenn man länger in Locarno weilt sollte man der Wohlfühl- und Freizeitoase Lido Locarno, der bestausgerüsteten Badeanstalt in Tessin, besuchen.

Lago Maggiore

Der See ist zweifellos eins der größten Reichtümer Locarnos und auch der Gebiete rundherum.

Um Lago Maggiore findet man alles was einem Freude bereitet: unberührte Natur, kulinarische Leckerbissen, wertvolle Kulturschätze.

Während der nördliche Teil der Langensee (so der deutsche Name) auf schweizerischem Boden (im Kanton Tessin) liegt, erstreckt sich der 212,5 km² große Wasserbecken zum größten Teil in Italien: der Westufer in Piemonte und der Ostufer in der lombardischen Provinz Vardese.

Im strahlend blauen Wasser baden, in Ruhe angeln, mit einem Boot die Seeinseln besuchen oder mit dem Fahrrad einen Rundgang durch beschauliche Fischerdörfchen entlang des Sees unternehmen – am Lago Maggiore können Sie einen perfekten Urlaub verbringen.

Interessante Orte am See sind noch Stresa (Italien), dessen Erscheinungsbild von Villen und Schlössern bestimmt ist, sowie die Inseln bei Brissago, wo ein Botanischer Garten und eine Kirchenruhine zu bestaunen sind.

Besonders eindrucksvoll sind die Ruinen der Castelli di Carnego (Italien), das Wahrzeichen von  Lago Maggiore. Aus der Luft oder vom Wasser aus gesehen scheint es so als ob die Schlösser direkt im Wasser gebaut worden sind – ein bemerkenswerter Anblick.

Die 25 Schiffe der „Navigazione Laghi“ bieten zusätzliche Möglichkeiten für angenehme Schiffsausfahrten entlang dem See z.B. von Stresa nach Locarno (oder auch umgekehrt) vorbei an romantischen Dörfern und geheimnisvollen Inseln.

Für Naturfreunde wäre bestimmt das artenreiche Naturschutzgebiet an der Tessin-Mündung (bei Magadino) von großem Interesse.

Besuchenswert ist auch die größte Stadt am See, das italienische Verbania mit dem besonders reichen Botanischen Garten der Villa Taranto, wo viele für Europa einzigartige Arten zu finden sind

Centovallital

Die meterspurige Centovalli Bahnlinie führt zuerst durch das Tal der Maggia, die bei Locarno in den See mündet.

Bei Intragna, einige km nachdem der Zug aus dem Tunnel (Strecke Locarno-S. Marino) herausgekommen ist und den schwindelerregenden 80m hohen Isorno-Viadukt überquert hat, beginnt das Cantovallital – die Namensgeberin der ganzen Bahnstrecke.

Das „Tal der 100 Täler“ verdankt seinen Namen der zahlreichen Seitentälern der Melezza, die in der Nähe entspringt. Dichte Kastanienwälder, verwinkelte, spektakulär an den Talhängen errichtete Dörfer sorgen für schöne Ausblicke auf der Fahrt durch das Tal.  

Neben dem sehenswerten Dorf Intragna mit dem höchsten Kirchturm im Kanton und der schönen mittelalterlichen Bogenbrücke, dem Ponte Romano, zieht das knapp 20 Einwohner zählende Dorf Verdasio das Interesse von Bergwanderer und Skiurlauber an.

Hier befindet sich die Talstation der Seilbahn zum Wintersportort Rasa. Das autofreie Dorf mit seiner mittelalterlichen Kirche ist ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel, erreichbar auch zu Fuß z.B. über die Römerbrücke von Intragna.

Interessant auf der Strecke ist auch der historische Ort Palagnedra, einst der Hauptort von Centovalli und ein von Schmuggler bevorzugter Versteck. Schöne Häuser, oft mit Dekorationsmuster, wie das Mazi-Haus, prägen das Dorfbild.

Besichtigunswert ist die Pfarrkirche San Michele mit  bedeutenden spätgotischen Fresken und Wandmalereien von Antonio Tradate.

In der Nähe befindet sich der Lago di Palagnedra, ein künstlicher See, entstanden durch die Aufstauung der Melezza. 

Die Überquerung von Centovalli bietet ein wundervolles Reiseerlebnis.

In einer nicht endend wollenden Serie von Tunnels, Brücken und engen Kurven, vorbei an glasklaren Bächen, prachtvollen Weinbergen, Kastanienwäldern und malerischen Dörfern erreicht der Zug kurz nach Palagnedra die italienische Grenze.

Das Grenzdorf Camedo ist ein beliebter Ausflugsort für Wanderungen in der Region. Ein Wanderweg startet direkt von der Haltestelle und führt über die alte „Via del Mercato“ (Marktweg) zurück nach Intragna. Unterwegs kann man in Borgnone den Mühlenpark „Parco die mulini“, eine Ausstellung über das ländliche Leben und Handwerk in der Region, besichtigen.

Die Route verläuft hauptsächlich im Wald und führt vorbei an historischen Städtchen mit Überresten uralter Gebäude und architektonisch interessanten Häusern.

Valle Vigezzo

Nach der Grenze führt der Zug durch das Valle Vigezzo (Vigezzotal), wie das Tal von Melezza auf italienischem Boden genannt wird. 

Künstler wie Rosetti Valentini, Gian Maria Rastellini, Lorenzo Peretti oder Enrico Cavalli haben die wunderschönen Landschaften, die den Blick auf den ganzen Fahrt durch das Tal erfreuen, in ihren Bildern dargestellt und so das Vigezzotal als das Tal der Maler bekannt gemacht.

Auf italienischem Boden ändert auch die Bahn ihren Kosenamen und heißt nun Vigezzina statt Centovallina.

Die Strecke wird von der Società subalpina di imprese ferroviarie (SSIF) betrieben.  Kurz nach dem Grenzübergang erreicht die Vigezzina den bekannten Wallfahrtsort Re, wo jedes Jahr zwischen dem 29.04. und 1. Mai das Wunder von Re gefeiert wird.

Die Pilgerwanderung beginnt in Domodossola und endet in der Wallfahrtskirche Madonna del Sangue in Re. 400 Jahre nachdem die Madonna von Re blutige Trennen geweint hat, wurde eine Erweiterung der Kirche gebaut um alle Pilger aufnehmen zu können.

Weiter geht es nach Malesco, einem sonnenverwöhnten Ort und Ausgang zahlreicher Ausflüge in das Vigezzotal. Besuchenswert ist die der Heiligen Peter und Paul geweihte Pfarrkirche mit Fresken von Giovanni Valtorta, sowie der Drachenbrunnen und die Statue des jungen Schornsteifegers Faustino Capino.

Durch seine Lage an der Simplon Staatstraße stellt Malesco auch den direktesten Zugang zum Nationalpark Val Grande, der größten Wildnis der Alpen, dar. 

Etwas später wird auch der höchste Punkt der Reise erreicht, den 836 m hohen Ort Santa Maria Maggiore, den Geburtsort des Erfinders von Eau du Cologne, Johann Maria Farina.

Besuchenswert ist der Piazza Risorgimento mit der prachtvollen Villa Antonia,  wo sich auch das italienweit einzige Schornsteifegermuseum befindet. Für Kunstliebhaber lohnt sich ebenfalls den Besuch der Kunstschule Rossetti Valentini mit einer umfangreichen Sammlung von Werken bedeutender Künstler des Vigezzotals.

Der Ort besticht auch mit zahlreichen Villen und Häusern von architektonischer Bedeutung. In der Nähe lockt die Altstadt von Toceno zu Besuch ein.

Aus diesem kleinen Ort in 907m Höhe bietet sich ein wunderbares Panorama auf der ganzen Gegend. Viele historische Sehenswürdigkeiten zeugen von der langen Geschichte des kleinen Ortes und wer gerne Volksfeste feiert, sollte einen Besuch in der zweiten Junihälfte zum jährlichen Brotfest einplanen.

Domodossola

Nach dem Hochtal von Santa Maria Maggiore beginnt der Abstieg nach Domodossola.

Der Zug windet sich durch zahlreiche Kurven entlang der südlichen Talflanke bis zur Station Trontano. Der zuerst sanfte Abstieg wird steiler und im Tal von Toce (dt. Tosa), zwischen den Orten Trontano und Masera, werden der maximale Gefälle von 60 Promille und die kleinsten Kurvenradien (50 m) erreicht.

Nach einer kurzen Fahrt durch das Tocetal wird die unterirdische Endstation unter dem Bahnhof Domodossola erreicht. 

Domodossola, durch den Bau des Simplontunnels zum Tor der Alpen geworden, ist nicht einfach eine Station an einer wichtigen Bahnstrecke, sondern eine Stadt mit Charakter und Geschichte und ein Ort wo man bestimmt ein Stück Italiens kennenlernen kann. 

Domo, so der kurze Name der Stadt, ist die Hauptstadt der Partisanenrepublik Ossola, gegründet 1944 während des Krieges. An die Idealen der Partisanen erinnert heute der Platz der Republik Ossola.

Zeugnisse der alten Vergangenheit der Stadt, die aus der antiken Stadt Oscela Lepontorum hervorgeht, kann man noch an vielen Orten entdecken. Bei einem Spaziergang durch die engen Gässchen des Stadtzentrums kann man die Laubengänge aus dem 14. und 15. Jahrhundert oder die Häuser mit den typischen Walser Holzbalkonen bewundern.

Die Via Briona mit dem gleichnamigen Turm entführt Sie in die Vergangenheit und lässt Sie den Charme dieser historischen Stadt spüren. Besuchenswert ist der im Renaissance-Stil errichtete Palazzo Silva, eins der bedeutendsten Gebäude im Piemont. Im Inneren ist heute ein Museum mit Schätzen aus der Region untergebracht.

Nicht zu verpassen ist die Piazza Mercato, ein dreieckig angelegter Marktplatz, der jeden Samstag zum Leben erwacht und zahlreiche Touristen anlockt. 

Unweit der Stadt, auf einen gut ausgelegten und ganzjährig zugänglichen Kreuzweg wird Sacro Monte Calvario, der heilige Berg von Domodossola, erreicht.

Dieser religiöse Komplex ist im 17. Jh. auf dem  Colle di Mattarella (400 m ü.d.M.) erbaut worden und umfasst 15 Kapellen, in denen überlebensgroße Statuen das Leben und Leiden Christi veranschaulichen.

Seit 2003 ist der Heilige Berg in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Vom Aussichtsplateau auf dem Berg kann man den ganzen Alpenkreis rund um die Stadt erblicken.

UNSER TIPP: Entdecken Sie die Vielfalt der Schweizer Alpen bei einer kombinierten Reise mit dem Glacier Express und der Centovalli Bahn.

Nach einem Besuch von Zermatt können Sie mit dem Glacier Express nach Brig reisen und das hochgelegene Schweizer Kanton Wallis mit all seinen Hihghlights aus dem besten Panoramazug der Welt hautnah erleben.

Vom Mekka der Bergsteiger am Fuße des Matterhorns fährt der „langsamste Schnellzug der Welt“ nach Visp, dem höchsten Weinanbaugebiet Europas und Ausgangspunkt für herrliche Ausflüge ins magische Saastal.

Panoramareich geht es dann weiter nach Brig, am Eingang des Simplonpasses, wo der Umstieg nach Domodossola erfolgt.

Der Simplonpass hat schon längst für die Verbindung zwischen Italien und der Schweiz gesorgt. Wenn man heute von Brig aus über den Stockalperweg wandert, erlebt man die alte Handelsroute, die von Wallis nach Italien geführt hat.

Mit dem Zug dauert es knapp 30 Minuten bis man das italienische Domodossola erreicht hat. Die Strecke verläuft vorwiegend im Tunnel. Der ca. 20km lange zweiröhrige Eisenbahntunnel galt fast 70 Jahre nach seinem Bau als der längste Gebirgstunnel der Welt.

Nach einer Pause im schönen Domodossola fahren sie mit der stündlich verkehrenden Centovallibahn nach Locarno, wo man sich eine oder zwei Übernachtungen gönnen kann um die wärmste Stadt der Schweiz und den herrlichen See richtig genießen zu können.

Alpenschönheit bewundern und neue Orte kennenlernen? Mit der Centovalli Bahn erleben Sie wundervolle Naturlanschaften und malerishe auf schweizer und italienischen Seite !

Gornergrat-Bahn

Ein Muss wenn man in Zermat weilt!


Schweiz Matterhorn

Die Gornergrat Bahn ist die höchste im Freien angelegte Zahnradbahn Europas.

Die Strecke beginnt in Zermatt neben dem Bahnhof der Matterhorn-Gotthard-Bahn auf 1604 m ü. M. und führt mit einer maximalen Steigung von 20 % hinauf auf den 3089 m hohen Gornergrat.

Die 9339 m lange Strecke bewältigt die Bahn täglich im 24-Minuten-Takt. Nach etwas über 30 Minuten Fahrzeit erreicht sie die ganzjährig geöffnete Aussichtsplattform. Den herrlichen Ausblick auf 29 Schweizer Viertausender hat, darunter die Dufourspitze und das weltbekannte Matterhorn werden Sie für immer in Erinnerung behalten.

Erlebniswert:

  • 1. elektrische Zahnradbahn der Schweiz (1898), 2. weltweit
  • Höhendifferenz: 1469 m
  • Fenster zum Öffnen für einzigartige Erinnerungsfotos
  • Schönster Blick aufs Matterhorn!
  • Blick auf 29 Viertausender von insgesamt 48 in der Schweiz
  • Gornergletscher als zweitlängster Alpengletscher
  • Vielfältiges Freizeit-, Sport- und Kulturangebot auf dem Gornergrat
  • Matterhorn Photoshop / Hyper Reality Photos
    Fotomotiv: Spiegelbild des Matterhorn im klaren Quellwasser des Riffelsees
  • im Sommer: wild lebende Steinböcke in der Nähe der Aussichstplattform zu sehen
Schon im normalen Zug ist Bahnfahren in der Schweiz ein Erlebnis, kommt man doch angesichts der imposanten Berge, Brücken und Aquädukte aus dem Staunen nicht mehr heraus. Im Panoramazug mit seinen großzügigen Verglasungen rückt die Kulisse noch mehr in den Vordergrund.

Fahrplan

Je nach Fahrplan fährt die Bahn vom frühen Morgen bis spät am Abend in einem 24-Minuten Takt hin und zurück vom Gornergrat.

Im Sommer (08.06.-13.10.2019) findet die erste Fahrt hinauf bereits um 7 Uhr statt.

Im  Winter sowie im Frühling und Herbst geht es ab 8 Uhr von Zermatt nach Gornergrat los. Die späteste Rückfahrt vom Gipfel erfolgt im Sommer wie im Winter um 20:07 Uhr und von Riffelalp 22:58 Uhr ( je nach Fahrplan).
Fahrplan 2019 herunterladen

Preise:

Das Ticket Zermatt-Gornergrat und zurück kostet je nach Saison ab 76,- CHF im Normaltarif (ab 16 Jahre). Die einfache Fahrt kostet ab 38,- CHF.

      • November – April: 76,- CHF retour / 38,- CHF einfach
      • Mai – Juni und September – Oktober: 98,- CHF retour / 49,- CHF einfach
      • Juli – August: 114,- CHF retour / 57,- CHF einfach

Kinder von 6 bis 15,99 Jahre zahlen den halben Preis. Kleinkinder unter 6 Jahren reisen kostenlos mit.

Hunde werden kostenlos befördert.

Wissenswert

Die Gornergrat Bahn ist die erste voll elektrifizierte Zahnradbahn der Schweiz, die bereits seit dem 1898 Leute hinauf zum höchsten im Freien gebauten Bahnhof Europas befördert.

Auf dem Gornergrat befindet sich noch ein weiterer Höhepunkt – das höchste Hotel der Schweiz.
Das Kulmhotel auf 3100 Meter über dem Meer wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Betrieb genommen. Ein Restaurant, eine Sternwarte (für Gruppen ab 10 Personen zugänglich) sowie eine Shopping-Mall (die Höchstgelgene Europas) gehören ebenfalls zu den Highlights des einzigartigen Hotel.

In der Nähe des Hotels, am Fußweg zwischen Hotel und Bergbahnstation, befindet sich die Kapelle von Gornergrat, die Mitte des 20. Jahrhunderts gebaut wurde und eine der meist besuchten Kapellen in der Zermatter Region ist.

Der Gornergrat ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und Bike-Touren im Sommer. Im Winter bietet er einen direkten Zugang zu den Pisten und den Winterwanderwegen der Region.