Ab dem 13.09.2021 – Zertifikatspflicht in Schweizer (Hotel-)Restaurants und Bars

Impfzertifikat oder negativer Test auch im Glacier Express verlangt


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Ab dem 13.09.2021 muss jeder Gast in der Schweiz über ein Impfzertifikat verfügen oder sich testen lassen.

Das gilt zunächst nicht für die Einreise in die Schweiz, sondern bei Besuch eines Restaurants oder einer Bar. Auch im Hotelrestaurant müssen Sie Ihr Covid-Zertifikat vorzeigen können.

Die Mitfahrt im Glacier Express wird ebenfalls ohne das Covid-Zertifikat nicht mehr möglich sein.

Mit der Einführung des Zertifikatspflichts entfallen in den entsprechenden Betrieben andere Schutzmaßnahmen wie Maskenpflicht, Mindestabstände, und Erfassen von Kontaktdaten.

Diese Maßnahme ist im Zeitraum 13. September 2021 bis 24. Januar befristet 2022 und gilt im Innern von Restaurants, von Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie an Veranstaltungen in Innenräumen.

Wenn Sie kein Impfzertifikat haben, können Sie vor Ort in der Schweiz einen Test machen oder auch einen Online-Test selbst durchführen (hier erfahren Sie wie das geht).

Bis zum 30.09.2021 werden die Tests vor Ort an vielen Teststellen von den Schweizer Behörden bezahlt. Ab dem 01.10.2021 müssen die Kosten von jedem Gast selbst übernommen werden. 

Weiterführende Links:

Urlaub zu Ende. Tipps für die Heimreise

Impfzertifikat oder negativer Test für die Einreise nach Deutschland



Ab 1. August besteht bei der Einreise aus dem Ausland nach Deutschland die Pflicht eine Impf- oder Genesungsnachweis vorlegen zu können.

Sollten Sie über ein solchen Impf- oder Genesungsnachweis nicht verfügen, müssen Sie zwingend vor dem Grenzübertritt nach Deutschland ein Antigen Schnelltest durchführen, unabhängig von dem Verkehrsmittel, also auch wenn Sie mit der Bahn oder dem Auto nach Deutschland einreisen.

Am einfachsten und günstigsten ist das mit einem Selbsttest zum Beispiel vom Hotelzimmer mit einem Onlinezertifikat.

Hierfür müssen Sie einen handelsübliche Selbsttest, welcher in jedem Drogeriemarkt erhältlich ist, vorab kaufen, am besten schon in Deutschland.

Außerdem über ein internetfähiges Endgerät mit Kamera und Mikrofon verfügen (z.B. Tablet, Notebook oder Handy). Wichtig ist das Sie über eine E-Mail Adresse verfügen, welche sie von unterwegs abrufen können.

Die Gesamtkosten liegen für einen solchen Test, mit Zertifikat und Testkit, bei etwa 20,- €, je nach Anbieter.
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Im Sommer kehrt die Schweiz zur Normalität zurück

Das Drei-Phasen-Modell der Schweizer Bundesregierung sieht eine dauerhafte Normalisierung der Situation ab August vor.


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Der Schweizer Bundesrat hat am 21. April 2021 eine Drei-Phasen-Strategie definiert.

Folgende Phasen werden eingeführt:

    • Schutzphase – bis Ende Mai
    • Stabilisierungsphase – von Anfang Juni bis Ende Juli
    • Normalisierungsphase – ab Anfang August

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Für Teile der französischen Schweiz besteht zur Zeit eine Reisewarnung

Betroffen sind die Kantone Genf, Waadt (Vaud) und Freiburg (Fribourg).

Seit einigen Tagen sind in Teilen der französischen Schweiz die Corona Neuinfektionen erhöht. Die Zahlen überschreiten 50 Fälle pro 100000 Einwohner auf sieben Tage.

Betroffen sind die Kantone Genf, Waadt (Vaud) und Freiburg (Fribourg). Die Kantone Genf und Waadt wurden zu Risikogebieten eingestuft.

Es handelt sich dabei aber nicht um ein Reiseverbot.

Wir empfehlen jedoch nicht in diese Kantone zu reisen.

In der übrigen Schweiz ist die COVID-19 Neuinfekionslage relativ niedrig und mit dieser in Deutschland vergleichbar.

Deshalb muss für die Zeit Ihres Urlaubes nicht mit Reisewarnungen für die von Ihnen bereisten Kantone gerechnet werden. Somit gibt es bei Einreise nach Deutschland auch keine Quarantäneverpflichtung.

Von einem Ausflug nach Montreux raten wir derzeit jedoch ab, weil die Stadt in Waadt (Vaud) liegt und zum Risikogebiet eingestuft wurde.

Der Zugprofi berichtet von seiner Schweiz-Österreich-Reise im Juni-Juli 2020

Reisen in der aktuellen Zeit ist möglich und hat sogar seine positiven Seiten – davon hat sich der Zugprofi bei seiner letzten Schweiz-Österreich-Reise im Juni-Juli 2020 selbst überzeugt


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Die Strecke Chur – Arosa bin ich insgesamt 4x gefahren und hatte jeweils einen kompletten Waggon für mich allein.

Zunächst bin ich sowohl im Juni als auch im Juli von Dillenburg über Frankfurt mit dem ICE nach Zürich und Chur gefahren.  Die Züge Richtung Schweiz waren normal besetzt.

Da ich in allen Zügen in der 1. Klasse unterwegs war, hatte ich immer 4 oder mehr Sitze um mich herum für mich alleine.

In der Schweiz bin ich unter anderem viel auf den Hauptlinien wie Basel-Bern-Brig, Basel-Zürich-Chur, oder Luzern-Bern unterwegs gewesen.

Da die SBB meistens Doppelstockwagen einsetzt und die Züge meistens im 30 Minuten Takt verkehren ist es immer möglich einen Wagen zu erwischen, der relativ leer ist, also man einen ganzen Bereich für sich hat (ich schätze etwa 12 – 16 Plätze).

Auch hier gilt: Die 2. Klasse ist etwas voller aber nicht überfüllt.

Als wichtigsten Tipp kann ich empfehlen: Gehen Sie nicht dorthin, wo alle Leute einsteigen, sondern an das Ende oder den Anfang eines Zuges.

Die Strecke Chur – Arosa bin ich insgesamt 4x gefahren und hatte jeweils einen kompletten Waggon für mich allein.