Von Zermatt nach Montreux und zurück im Panoramazug die Goldenpass Line genießen

„Ein unvergesslicher Tagesausflug auf Schienen, für Sie gratis, in Kombination mit ausgesuchten Panoramabahnreisen“



Lassen Sie sich für einen perfekten Tag „auf Schienen“ inspirieren und unternehmen Sie einen unvergesslichen Bahnausflug von Zermatt nach Montreux zum wunderschönen Genfer See.

Wenn Sie eine  7-, 8- oder 9-tägige Reise mit Bahnanreise vom Heimatort über Zugprofi gebucht haben, können Sie diesen wunderbaren Ausflug kostenlos erleben. Fragen Sie uns an.

Bewundern Sie unterwegs das Mattertal, erleben Sie den modernen Lötschbergtunnel, durchreisen die malerischen Landschaften des Berner Oberlands und genießen Sie zum Schluss die lebensfrohe Atmosphäre der Schweizer Riviera mit Palmen, See, herrlicher Blumenpracht und einer bemerkenswerten Architektur aus der Zeit der Belle-Epoque.

Erleben Sie beeindruckende Naturbilder durch die großen Panoramafenstern der GoldenPass Panoramic oder lassen Sie sich in die Geschichte zurückversetzen und reisen Sie in den historischen Wagen der „GoldenPass Belle Epoque“. 
* Egal für welchen Zug Sie sich entscheiden  – Sie werden atemberaubende Panoramabilder und eine bequeme Fahrt genießen.

Spazieren Sie die blumengesäumten Uferpromenade entlang und bewundern Sie die atemberaubende Kulisse des tiefblauen Sees vor dem Hintergrund schneebedeckter Berge.

Reisen Sie am Nachmittag nach Zermatt zurück und entdecken Sie noch einmal an diesem spannenden Tag den wunderbaren Kontrast zwischen See und Berg.

Beenden Sie den Tag mit dem imposanten Blick auf das stolz herausragende Matterhorn.

Nur ein Tag und eine ganze Menge wundervoller Erlebnisse – das ist die „Schweiz auf Schienen“.

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GoldenPass Line – mit der Montreux-Berner-Oberland-Bahn (MOB) unterwegs

Das Erlebnis geht immer weiter – im MOB von Zweisimmen nach Montreux. Es beginnt die letzte Etappe der Reise: die Fahrt mit dem GoldenPass Panoramic oder dem GoldenPass Classic von Zweisimmen nach Montreux.[…]

Das Erlebnis geht immer weiter – im MOB von Zweisimmen nach Montreux


Montreux Chillon Genfer See
In dritten Abschnitt der Strecke geht es weiter von Zweisimmen nach Montreux.*

Für die Passagiere der Goldenpassline, die die ersten zwei Strecken bereits durchgereist sind, heißt es nun ein letztes mal umsteigen. Es beginnt die letzte Etappe der Reise: die Fahrt mit dem GoldenPass Panoramic oder dem GoldenPass Classic von Zweisimmen nach Montreux.

Im Fahrplan sind die Züge unterschiedlich vermerkt, so dass man sich leicht orientieren und seine Wahl treffen kann.

Wenn man mehr Modernität sucht und die Aussicht durch große Panoramafenster genießen will, dann sind die GoldenLine Panoramic Züge, zu denen noch 8 VIP-Plätze (die „Grand-View“-Plätze – reservierungspflichtig) gehören, die richtige Wahl.

Wenn man aber mehr auf Romantik und Nostalgie steht – dann ist der Belle-Epoque Zug der Richtige.

Ja, man hat hier die Qual der Wahl. Eins ist aber sicher – die schöne Aussicht und die erlebnisreiche Fahrt auf der Montreux-Berner-Oberland-Bahn sind in beiden Zug-Varianten garantiert. 

Die MOB, wie die Abkürzung der Bahn lautet, war schon zur Zeit ihrer Eröffnung eine herausragende Bahnlinie und auch die längste elektrifizierte Schmalspurbahn der Schweiz.

Der erste Panoramawagen wurde 1976 in der eigenen Werkstatt der Bahn hergestellt. Zwei Jahre danach wurde der Anfang der Panoramareisen durch die Schweiz gesetzt, als die englische Königin eine Fahrt im Panoramawagen der MOB unternommen und so diese neue Art des Reisens weltweit bekannt gemacht hat.

Gstaad

Nach dem 947m.ü.M. gelegenen Zweisimmen fährt der Zug kurvenreich hinauf zum Saanenmöserpass (1279m.ü.M.) und dann weiter hinunter nach Schönried, am Fuße von Horneggli und Rellerli.

In diesem Abschnitt fährt der Zug vorbei an der größten Skiarena der Region.  Die „Mountain Rides“ mit 53 Bergbahnen erschließen die insgesamt 220 Kilometer Pisten, mehrere Schlittelbahnen, Snowparks und Panorama-Wanderwege.

Weiter hält der Zug der Goldenpass Line in Gstaad, „dem letzten Paradies in einer verrückten Welt“ (so der Schauspieler Julie Andrews: „Gstaad is the last paradise in a crazy world“).

Der Ort mit seinen Luxus-Hotels, den zahlreichen Gourmet-Restaurants, den exklusiven Geschäften und dem nahen Flugplatz Saanen ist ein Anziehungspunkt vieler prominenter Persönlichkeiten, die hier die Ruhe und die Abwesenheit der Autogramm-Jäger zu schätzen wissen.

Mit der Zeit hat sich der Name Gstaad als Qualitätsmarke für Charme und diskreten Luxus mit Understatement bewährt.

Trotz seiner Beliebtheit hat das Dorf seinen alpinen Charakter bewahrt. Charakteristisch für sein äußerliches Erscheinen sind die im typischen Chalet-Stil erbauten Häuser, die zu seinem besonderen Reiz beitragen.

Bildprägend ist hier auch das „Gstaad-Palace“, eines der noblen Hotels der Schweiz und erstes Luxushotel der Region (1913 eröffnet). Das traditionsreiche Haus mit extravaganter Architektur gilt als das Wahrzeichen der ganzen Region.

Gstaad ist der zentrale Ort und eins der 10 Dörfer in der Gstaad-Saanenland-Ferienregion, die sich durch intakte Natur, vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten im Freien und eine breites Familienangebot auszeichnet.

Das Naturschutzgebiet am idyllischen Lauenensee mit seinen Wasserfällen und Hochmooren, die engen Gässchen im historischen Dorfkern von Saanen oder die Ruhe des verträumten Bergdörfchens Abländschen sind nur einige der bezaubernden Orte der Region. 

Ein beliebtes Ausflugsziel ist Glacier 3000 auf dem Gletschermassiv Les Diablerets (Teufelshörner).

Selbst die Fahrt mit der Großraum-Gondel vom Col du Pillon auf den Scex Rouge (ein Postauto verbindet Gstaad mit der Talstation in Col du Pillon) ist ein wunderbares Erlebnis für Auge und Seele, verstärkt durch das unvergessliche Bergpanorama von der 3000m hohen Aussichtsplattform.

Ein einzigartiges Erlebnis bietet auch der Glacier Walk, eine ganzjährige Wanderung über den Gletscher, welcher von Scex Rouge bis zur Quille du Diable (dem Teufelskegel, der Zielscheibe der Dämonen bei ihren Geschicklichkeitsspielen) führt.

Das hochalpine Gebiet gehört zum Skipool Gstaad Mountain Rides und ist ein wahres Freeride-Paradies im Herzen der Waadtländer Alpen.

Saanen und Rougemont

Nach Gstaad folgt auf der GoldenPass Linie das Dorf Saanen, der historische Kern des Saanentals.

Das Dorf gilt als eins der schönsten Chaletdörfer im Berner Oberland.

Eindrucksvoll ist die Mauritius Kirche, erstmals urkundlich erwähnt im Jahr 1229. Die Kirche besitzt wertvolle Wandmalereien aus dem 15. Jh., die Szenen aus dem Alten Testament darstellen. Der Turm mit einem sechseckigen Dach und einer hölzernen Glockenstube ist eins der Wahrzeichen des Dorfes. 

Mit seinen Holzhäusern aus dem 15.-18. Jh. und den verwinkelten Gassen ist Saanen in der Liste der geschützten Ortsbilder der Schweiz eingetragen worden.

Eine Besichtigung wert ist auch das Museum der Landschaft Saanen, wo in verschiedenen Ausstellungen die Geschichte des Saanenlandes veranschaulicht wird.

Im Chalet Salzhüsi ist ein Museum zum Andenken an den hier ansässigen Musiker und Gründer des Menuhin Festivals, Yehudi Menuhin, eingerichtet.

Weiter fahren die MOB-Züge nach Rougemont.

Zwischen Saanen und Rougemont überquert die Bahn die Grenze zwischen den Kantonen Bern und Waadt und ebenso die Sprachgrenze zwischen Schweizerdeutsch (Schwitzerdeutsch) und Französisch.

Das Dorf liegt im Tal des Pays-d’Enhaut, dem Waadtländischen Abschnitt des Saanentals, zu dem noch die Orte Château-d’Œx und Rossinière gehören.

Das Ortsbild von Rougemont wird von meisterlich gebauten Chalets mit viel Blumenschmuck und kunstvoll auf den Fassaden angebrachten Leitsprüchen geprägt.

Zu den sehenswerten Objekten des historischen Ortes gehört die im 11. Jahrhundert erbaute romanische Kirche und das Schloss aus dem 16. Jh. Beide Gebäude sind auf den Grundmauern eines ehemaligen Klosters errichtet worden und stehen heutzutage unter Schutz. 

Bei architektonischen Führungen durch das Dorf werden die baulichen Traditionen der Region enthüllt.

Jahrhunderte alte Traditionen stecken auch in der Zubereitung des typischen Etivaz-Käse, welcher in zahlreichen Alphütten über dem Holzfeuer hergestellt wird.

Der familienfreundliche Ort hat auch ein breites Sommer- und Winterangebot an modernen Freizeitaktivitäten.

Von der Talstation Videmanette wird das gleichnamige alpine Skigebiet mit einigen sehr anspruchsvollen Pisten erreicht.

Wanderwege führen durch das größte Naturschutzgebiet der Romandie und bieten wunderschöne Ausblicke. Informativ ist das Mineralien- und Fossilienmuseum in Rougemont mit Ausstellungstücken aus der ganzen Welt.

Chateau d’Oex

Nach Rougemont folgt Chateau d’Oex, der Hauptort von Pays-d’Enhaut und ein Mekka für Ballonfahrer.

Jedes Jahr im Januar versammeln sich hier Ballonfahrer aus der ganzen Welt, um ihre Kunst zu zeigen und sorgen dabei für einen bemerkenswerten Ausblick in den farbenfrohen Himmel.

Auch das ganze Jahr hindurch kann man in Chateau d’Oex Ballonflieger sehen und beim guten Wetter sogar eine Fahrt mitmachen. Dem Heißluft-Ballonfliegen ist ein Museum im Dorf gewidmet, das „L‘Espace Ballon“.

Ausstellungsstücke und Multimedia führen durch alle Etappen der Ballonfahrt und erzählen die Geschichte des Ballonfliegens in Chateau d’Oex. Hier ist auch die Kapsel des Ballons Breitling Orbiter zu sehen, mit welcher Bertrand Piccard III den ersten Versuch für die Weltumrundung in einer Nonstop-Ballonfahrt startete.

Das Heimatmuseum im Ort, Musée du Vieux Pays-d’Enhaut, lädt ebenfalls zum Besuch ein. Neben zahlreichen typischen Möbeln, Werkzeugen und Gegenständen des täglichen Lebens, kann man hier über 60 gut erhaltene Scherenschnitte betrachten, wunderbare Exponate einer für die Region typischen Kunst.

Zu besuchen ist auch die Reformierte Kirche Saint-Donat, die im 14. Jh. an der Stelle einer Burg errichtet wurde. Der Burgturm wurde in einen Glockenturm umgewandelt.

Südlich des Dorfes befindet sich die älteste Hängebrücke der Westschweiz, die Pont-Turrian-Brücke, die seit 1883 die Saane überspannt. Ebenfalls Richtung Süden geht es zum größten Naturreservat der westlichen Schweiz, dem Pro-Natura-Reservat „La Pierreuse“.

Das 34qkm große Naturschutzgebiet erstreckt sich von der Bergkette der Gummfluh bis zum Pic Chaussy und weist einen typischen voralpinen Charakter auf. Bei einer Wanderung und bei gutem Glück, kann man hier neben wunderschönen Landschaften auch Adler, Auerhähne und Falken beobachten.

Der Wanderweg durch La Pierreuse führt weiter nach Etivaz, dem Ort, wo der gleichnamige Bergkäse am offenen Feuer hergestellt und bis zur vollständigen Reife gelagert wird. Obwohl das Rezept für die rare Waadtländer Spezialität streng geheim ist, können Wissensdurstige gerne den Prozess beobachten und sogar bei der Zubereitung mithelfen.

Das Dorf liegt auf der Mosser-Straße, die über Col de Moss (Passhöhe: 1445 m) nach Aigle führt. Zu einem Besuch lädt auch La Braye, der Familienberg von Chateau d’Oex, mit einem großen Freizeitangebot für Groß und Klein ein.

Die „Schatzsuche auf den Spuren Mike Horns“ sowie der Ameisen-Lehrpfad bringen jede Menge neues Wissen bei und lassen eine weite Sicht über das Pays d’Enhaut genießen.

Rossiniere und Montbovon/ Col de Jaman

Weiter fährt der Panorama-Zug der GoldenPass Line vorbei an Rossiniere, einem kleinen Dorf mit bemerkenswerten Holzhäusern, welche auf einem 2-stündigen Themenweg zu erkunden sind.

Ein besonderes Interesse verdient das „Grand Chalet“ mit seinem geschindelten Dach und seinen insgesamt 113 Fenstern. Mit einer Grundfläche von 500 qm und 5 Stockwerken ist es das größte Holzhaus der Schweiz.

Das Grand Chalet ist 1752-1754 als ein Käsehaus errichtet worden und hat eine interessante Geschichte hinter sich. Im untersten Stockwerk wurden ca. 600 Käselaibe gelagert und im Obergeschoss haben Händler um die Preise des wertvollen Exportgutes gefeilscht.

Später als das Haus in ein Hotel umgewandelt wurde (ab 1852), hat es bedeutende Persönlichkeiten wie Victor Hugo und Alfred Dreyfus empfangen. 1977 hat der Maler Balthus, Graf Balthazar Klossowski de Rola, das Haus für seine Familie gekauft und es zum Mittelpunkt eines regen Kulturlebens entwickelt.

Heute kann man im Haus das Atelier des Malers und den Grand Salon mit verschiedenen Ausstellungen zum Werk des Künstlers besichtigen.

 

Nach Rossiniere erreicht der Zug den kleinen Weiler La Tine.

Die freundliche Schlucht eignet sich sehr gut zum Canyoning. Ein Wildwasserspielplatz lädt zum ultimativen Wasserspaß ein. Kurz nach La Tine folgt Montbovon, ein romantisch an der Saane (hier Sarine genannt) gelegener Ort.

Die kleine Ortschaft gehört zur Gemeinde Haut-Intyamon im Greyerzbezirk. Zahlreiche Outdoor-Möglichkeiten wie Wandern, Fahrradfahren, Mountainbiken, Canyoning, Fischen am Lac de Lessoc sowie die wundervollen voralpinen Landschaften ziehen die Aufmerksamkeit der Urlauber an.

Sehenswert ist das ehemalige Wirtshaus „L’ Auberge de la Croix Blanche“, ein bemerkenswertes Chalet-Exemplar aus dem Jahr 1723, sowie die neuromanische Kirche Saint Grat aus 1897. 

Montbovon war der Kreuzungspunkt wichtiger Wege wie des Handelswegs für den Käseexport. Bei einer Wanderung auf dem historischen Käseweg kann man einige der alten Brücken des Kantons Freiburg erleben. Erwähnenswert ist die älteste darunter – die Steinbrücke Pontet aus dem Jahr 1578, auf dem Saumpfad Col de Jaman zu sehen.

Weiter geht es bergauf vorbei an Allieres nach Les Cases in 1111 m.ü.M. Die Steigung, die der Zug in diesem Abschnitt zu bewältigen hat, beträgt etwa 73 Promille. Dadurch gehört die Strecke zu den steilsten Schmalspurstrecken der Schweiz mit Adhäsionsbetrieb.

Zwischen Les Cases und Les Avants durchquert der Zug im 2424m langen einspurigen Jaman Tunnel den gleichnamigen Alpenpass Col de Jaman (1512 m). Hier verläuft die Wasserscheide zwischen Rhein und Rhone und der Tunnel markiert die Grenze zwischen den Kantonen Waadt und Freiburg.

Von Col de Jaman aus bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf den Genfer See.

Les Avants und Chamby

Am anderen Ende des Tunnels hält der Zug im charmanten Dorf Les Avants, einer der ersten Skistationen der Schweiz. 

Noch vor 100 Jahren wurde der kleine Ort von Touristen besucht. Damals waren es hauptsächlich Engländer, die hier ihre Ferien verbrachten. In Les Avants, direkt an der Goldenpass Linie angeschlossen befindet sich die Talstation der historischen Standseilbahn nach Sonloup auf etwa 1200m.

Auf der 532m langen Strecke überwindet die Bahn 184 Höhenmeter und bringt ihre Passagiere in eine bezaubernde Landschaft. Im Mai kann man hier die blühenden Narzissen bewundern, die den Weg von der Station bis zum Gipfel Cubly säumen.

Im Winter verwandelt sich das Gebiet in ein etwa 2,5 km großes Schlittelparadies. Von der kleinen Aussichtsterrasse in der Nähe der Bergstation, Richtung „Le Cubly“  entfaltet sich ein wunderschöner Ausblick auf den Genfer See.

Zahlreiche Wanderwege zum Pass von Jaman, ins Berner Oberland oder Richtung Montreux, entlang der Schlucht „Gorges du Chauderon“ bieten perfekte Gelegenheiten eine wunderschöne Region kennenzulernen.

Les Avants ist auch eine Etappe des Kulturwegs Schweiz, welcher die ganze Schweiz durchquert.

Zum Verweilen und Genießen lädt das Restaurant „de la Cergniaulaz-Orgevaux“ in Les Avants ein. Ein gemütliches Bergrestaurant, untergebracht in einem schönen Chalet mit tiefer Decke und blumengeschmückten Fenstern.

Nach Les Avants geht es bergab Richtung Montreux und Genfer See.

Auf der etwa 26 Minuten langen Fahrt geht es vorbei an Chamby , bekannt als Station der ältesten Museums-Bahn der Schweiz. Die Museumsbahn verkehrt zwischen Blonay und Chamby auf einer aus dem Jahr 1902 stammenden, etwa drei Kilometer langen Schmalspurlinie.

Zu den bekanntesten Bauwerken auf der Strecke zählt das 78 Meter lange und 45 Meter hohe Viadukt über die Schlucht der „Baye de Clarens“. Bahnfreunde können in Chaulin, in der Nähe von Chamby, die 60 historischen Fahrzeuge der Museumsbahn besichtigen.

Die Dampflokomotive, Elektroloks, Elektrotrieb-, Tram-, Personen-, Güterwagen und Dienstfahrzeuge sind bemerkenswerte Exponate der Bahngeschichte. Dabei werden diese stets in einem betriebsfähigen Zustand gehalten.

Weiter folgt Sonzier, ein Dorf am Südhang des Cubly-Gebirges. Hier befindet sich ein Stausee, welcher zur Elektrifizierung der einstigen Straßenbahn Vevey-Montreux-Chillon-Villeneuve gebaut wurde. Die Straßenbahn verkehrte seit 1888 bis in die Fünfzigerjahre entlang des Seeufers und war die erste elektrisch betriebene Bahn in der Schweiz.

Montreux

Nach der Haltestelle Collège fährt der Zug durch den 184m langen Montreux Wendetunnel und vorbei am Depot der MOB auf den Bahnhof Montreux zu.

Das stattliche Empfangsgebäude der Bahn befindet sich in einer steilen Hanglage, oberhalb des Seeufers. Über Treppen und Lifte gelangt man direkt auf die Grand Rue, die Hauptstraße von Montreux.

Die Bahnhofsanlage ist die einzige in der Schweiz, die gleich drei Spurweiten aufweist, die SBB-Normalspur, die MOB-Meterspur und die Zahnrad-Schmalspur zum Rochers-de-Naye, dem Hausberg von Montreux. 

Die Bergstation in 2042 m.ü.M. ist in etwa 55 Minuten zu erreichen und bietet atemberaubende Ausblicke über die ganze Region. Lassen Sie sich die Schönheit dieser von der Musik und den Blumen inspirierten Stadt nicht entgehen.

Die Montreux-Riviera-Card (bei Hotelübernachtungen inklusive) erlaubt Gratisfahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zahlreiche ermäßigte Leistungen wie z.B. die Schiffskreuzfahrt der CGN „Die prachtvollen Alpen“ oder für den Besuch von Museen und Vergnügungsparks.

Laufen Sie die blumenreiche Uferpromenade entlang und genießen Sie die wunderbare Aussicht auf den Genfer See und die umliegenden Berge. Viele Häuser entlang der Uferstraße sind bemerkenswerte Exemplare der Belle-Epoque, darunter der prächtige Fairmont Le Montreux Palace.

Die „Perle der Schweizer Riviera“ ist 1906 nach Plänen des Schweizer Architekten Eugene Jost erbaut und gehört seitdem zu den prestigeträchtigsten Hotels der Schweiz.

Der Weg entlang der Seepromenade führt direkt zum mittelalterlichen Chateau de Chillon (1536 erstmals urkundlich erwähnt), einem der besonders begehrten Symbole der Schweiz. Das Schloss ist ein architektonisches Schmuckstück, welches durch jahrhundertelange Auf- und Umbau-Arbeiten sein heutiges Gesicht erhalten hat.

Sein Erscheinungsbild, auf einer felsigen Halbinsel, umgeben von See und Berg, hat viele Künstler wie Rousseau, Hugo, Delacroix und Courbet inspiriert. Heute entführt das Schloss seine Besucher auf eine Zeitreise durch die Jahrhunderte und erzählt in verschiedenen Ausstellungen und mit Hilfe modernsten Kommunikationsmitteln seine und die Geschichte der Region.

Im Schloss wird der Waadtländische Weißwein (Chasselas), „Lavaux AOC“ hergestellt und kann bei Schlossführungen verkostet werden.

Interessant ist auch die Pfarrkirche Saint-Vincent, die als Mutterkirche der Pfarrerei Montreux im 11.Jh. entstanden ist. Der heutige Bau mit Kreuzrippengewölbe und Polygonalchor wird der Spätgotik zugeordnet.

Oberhalb von Clarens, einem Vorort von Montreux, erhebt sich Schloss Chatelard, im 15. Jh. erbaut. Der massive viereckige Wohnturm (Donjon) mit Maschikulis aus Backstein gehört zu den interessantesten Objekten im Schloss. Vom Chatelard aus kann man eine herrliche Aussicht über den Genfer See und die umliegenden Weinbergen genießen.

Ein großer Anziehungspunkt ist der wunderschöne See, der Lac Léman, besser bekannt als der Genfer See.

Mit einer Größe von 580 qkm ist er der größte französisch-schweizerische See und der zweitgrößte See Mitteleuropas. Zahlreiche Freizeitaktivitäten am Wasser machen den Urlaub in Montreux und am Genfer See zu einem lang anhaltenden Erlebnis.

Ein sehr schöner Blick auf den See gewährt die Territet-Glion-Standseilbahn, eine der ältesten Seilbahnen der Schweiz (1883 erbaut).

Große Bekanntheit hat die Stadt auch durch das Montreux-JazzFestival errungen. Es findet seit 1967 jedes Jahr im Juli statt und versammelt an einem Ort die namhaftesten Musiker der Welt. Statuen erinnern überall in der Stadt an die berühmten Gäste der Stadt.

Ein Muss für Musikfreunde ist z.B. die überlebensgroße Statue des legendären Queens Sängers Freddie Mercury, die direkt am See steht.  Montreux hat der Welt die größte audiovisuelle Musiksammlung geschenkt.

„The Claude Nobs Legacy“, die Sammlung des Festivalgründers Claude Nobs, mit insgesamt 10.000 Bändern und mehr als 5.000 Stunden Konzertaufnahmen, wurde 2013 in das UNESCO Welt-Dokumentenerbe aufgenommen.

Claude Nobs war auch ein leidenschaftlicher Eisenbahnfan und Sammler von Modeleisenwagen und hat diese Leidenschaft auch mit vielen Musikern wie Phil Collins, Rod Stewart und Neil Young (der Besitzer der Modeleisenbahn-Fabrik Lionel) geteilt.

Bahnfreunde sollten unbedingt den Swiss Vapeur Parc in Le Bouveret, in der Nähe von Montreux, besuchen. Der Modelleisenbahnpark gehört zu den schönsten seiner Art in Europa und erstreckt sich auf eine Fläche von etwa 17 000 qkm.

Nach Maß hergestellte kleine Züge führen ihre Gäste vorbei an wunderschönen im Maßstab errichteten Nachbauten sehenswerter Gebäuden, durchqueren Tunnel und Brücken und lassen die Schönheit der Alpen hautnah erleben.

In der Nähe von Montreux lädt auch Lavaux mit seinen weltberühmten Weingütern (seit 2007 UNESCO Weltkulturerbe)  zu Besuch ein.

Malerische kleine Dörfer, die sich um ihre Weinkeller schmiegen, verführen mit köstlichen Weinen und einer guten Gastronomie. Im Herzen der Weinterrassen, im Dorf Rivaz, befindet sich die einzigartige „Vinorama von Lavaux“.

In einer audiovisuellen Darstellung werden hier das Leben einer Winzerfamilie und die täglichen Tätigkeiten bei der Herstellung des Getränks veranschaulicht. Mehr als 300 Weine der Region stehen zum Degustieren bereit und der prachtvolle Blick auf die Weinberge und den Forestay-Wasserfall machen den Besuch zu einem vollkommenen Erlebnis.

Auch die Altstadt von Vevey (5 Minuten mit der Bahn) lädt zum Verweilen ein.

Historische Monumente und Museen sowie zahlreiche Boutiquen, Caféterrassen, schöne Aussichten und nicht zuletzt die Statue von Charlie Chaplin, das Wahrzeichen der Stadt, geben der Stadt ihren besonderen Charme.

Von Vevey aus fährt eine Standseilbahn zum Mt. Pèlerin. In etwa 11 Minuten klettert die Bahn, die von der MOB betrieben wird, vom Ufer des Genfersees durch die von Unesco geschützten Weinbergen von Lavaux zum pittoresken Winzerdorf Chardonne und von dort aus durch Wälder und Weiden zum Mt. Pèlerin .

Vom Aussichtsturm (in 65m Höhe) des 123 m hohen Fernsehturms kann man die ganze Region bestaunen.

Greyerz – Ausflugsziel der MOB

Ab Montreux bietet die MOB zwei wunderbare Bahn-Ausflüge.

Der Schokoladenzug (von Mai bis Oktober lt. Fahrplan) bringt seine Gäste von Montreux hoch hinauf ins Greyerzer-Land, wo die feine Cailler-Schokolade her kommt, und natürlich auch der Greyerzer Käse.

Dabei erfolgt die Fahrt dorthin ausschließlich in der 1. Klasse. Der Zug besteht aus insgesamt 3 Wagen – einem Panoramawagen, einem Bell-Epoque-Wagen und einem Barwagen. Die Sitzplatzreservierung ist obligatorisch.

Die letzte Station dieses kleinen Zuges ist Greyerz, ein wunderbares Städtchen mit erhaltenem mittelalterlichem Aussehen. 

Im Ort wird eine Schaukäserei besucht, wo der berühmte Gruyères-Käse auf dem Holzfeuer hergestellt wird. Traditionelle Kleidung, typische Einrichtung und die anschließende Degustation sind feste Bestandteile des ganzen Prozesses.

Nach der Besichtigung lädt Greyerz zu einem Rundgang ein. 800 Jahre regionale Geschichte, Architektur und Kultur entdecken Sie im Schloss Gruyères aus dem 13.Jh. Im Schlösschen St. Germain ist das „Museum HR Giger“ untergebracht, wo die Kunst des Alien-Schöpfers und Oscar-Preisträgers zu bestaunen ist.

Besuchenswert ist auch das Tibet Museum, mitten im Zentrum des verkehrsfreien Ortes, mit rund 300 buddhistischen Skulpturen und zahlreichen Bildern und Gegenständen aus den Himalaja-Regionen.

Von Greyerz geht es mit dem Bus weiter nach Broc, dem Herstellungsort der Cailler-Nestlé-Milchschokolade. 

Bei einem Rundgang mit Filmvorführung und anschließender Degustation werden die Gäste mit der Herstellungsweise bekanntgemacht. Der zweite Ausflug, mit dem Käsezug, wird im Winter angeboten und führt bis nach Greyerz.

Die Region von Greyerz ist auch von Wanderern und Mountainbikern gern besucht und erkundet. Verschiedene Themenwege sowie ein Motorsäge-Skulpturen-Pfad laden zu erlebnisreichen Touren ein.

Im Winter verführt das nahe Skigebiet des Moléson (2002 m ü. M.), das größte Skigebiet im Freiburger Land. Mit acht Liften und 35 km Pisten ist es perfekt für die ganze Familie geeignet.

Alpenschönheit bewundern und neue Orte kennenlernen? Mit der GoldenPass Line nehmen Sie das Beste aus zwei verschiedenen Welten!

GoldenPass Line – Streckenverlauf der Zentralbahn

Zentralbahn und bietet seinen Gästen eine unvergessliche Fahrt entlang von 5 Seen, diversen Wasserfällen und Flüssen und über den 1008 m hohen Brünigpass.

Im Luzern-Interlaken Express die Zentralschweiz erleben!


Zentralschweiz Landschaft

Die Fahrt mit der Goldenpass Line besteht aus drei einzelnen Zugfahrten.

Im ersten Teil der Reise fahren Sie mit den Panoramazügen der Zentralbahn von Luzern nach Interlaken Ost.

Die Strecke Luzern – Interlaken Ost ist 1888 unter dem Namen Brünigbahn entstanden und war bis 2004 die einzige Schmalspurbahn der SBB sowie die einzige, die mit einer Zahnstange ausgerüstet war.

Heute verkehrt sie unter der Bezeichnung Zentralbahn und bietet seinen Gästen eine unvergessliche Fahrt entlang von 5 Seen, diversen Wasserfällen und Flüssen und über den 1008 m hohen Brünigpass.

Machen Sie sich nachvolgend mit der ersten der drei Strecken bekannt und lassen Sie sich für eine Erkundungstour inspirieren.

Luzern

Unsere Goldenpass-„Reise“ startet in Luzern, dem wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum der Zentralschweiz.

Die Stadt am Vierwaldstättersee mit dem wunderschönen Bergpanorama im Hintergrund hat schon immer die Aufmerksamkeit vieler Touristen auf sich gezogen.

Eine ganze Reihe an Sehenswürdigkeiten setzen hier kulturelle Höhepunkte. Darunter die berühmte Kapellbrücke aus dem 14. Jahrhundert, eine der ältesten überdachten Holzbrücken Europas und Wahrzeichen der Stadt.

Die Bildtafeln, die im 17. Jh. eingebracht wurden, stellen Szenen aus der Schweizer und der Luzerner Geschichte dar sowie aus den Biographien der beiden Stadtpatrone St. Leodegar und Mauritius.

Die Brücke und der dazugehörende fast 35 m hohe Wasserturm, welcher noch früher entstanden ist, gehören zu den meist fotografierten Objekten der Schweiz.

Nicht weniger bekannt ist der „sterbende Löwe“ von Luzern. Das Denkmal wurde zur Erinnerung an den in der Tuilerien gefallenen Schweizer (1792) errichtet. Sein Ruhm hat der im Fels gehauene Löwe dem amerikanischen Schriftsteller Mark Twain zu verdanken, welcher ihn als das „traurigste und bewegendste Stück Stein der Welt“ beschrieb.

Ebenfalls ein Wahrzeichen Luzerns ist die Museggmauer, die mit insgesamt 9 Wehrtürmen zur einstigen Stadtbefestigung gehört hat. An einem der Türme, dem Zytturm, befindet sich die älteste Uhr der Stadt (aus dem Jahr  1535), die heute das Privileg hat, eine Minute früher als alle anderen Uhren die Stunden zu schlagen. Im Turm ist eine Turmuhr-Ausstellung zu besichtigen.

Teil der Stadtbefestigung ist auch die Spreuerbrücke (aus dem Jahr 1408), die auch als die älteste Brücke der Schweiz gilt. Die Nadelwehr, eine Hochwasserschutzanlage aus 1852, sorgt heute noch zum Regulieren des Wasserstandes des Sees und ist technisch gesehen eine bemerkenswerte Errungenschaft.

Sehenswert ist die 1677 eingeweihte Jesuitenkirche, der erste große barocke Sakralbau der Schweiz, sowie die Franziskanerkirche, ein typisches Baudenkmal der Bettelordenarchitektur.

Baulich interessant ist auch das in der neuen Zeit entstandene Kultur- und Kongresszentrum (KKL) der Schweiz, ein Werk des französischen Architekten Jean Nouvel. Die perfekte Akustik des Konzertsaals hat das KKL schon längst berühmt gemacht und zum Wahrzeichen der „Festivalstadt Luzern“ erhoben.

Im Gebäude ist auch das Kunstmuseum Luzern untergebracht. Von den beiden Dachterrassen aus kann man wunderschöne Ausblicke auf den See und der Altstadt genießen.

Der Rittersche Palast, die Hofkirche, die mit ihren 2 Türmen das Stadtbild prägt, und das im Stil der italienischen Renaissance errichtete Rathaus sind weitere besuchenswerte Objekte der Stadt.

Zu den bedeutendsten Museen in Luzern zählt das Verkehrshaus, ein Museum für Verkehr und Kommunikation, zu dem noch ein IMAX Filmtheater gehört.

Luzern mit seinen 2 Hausbergen Pilatus und Rigi ist auch ein beliebter Ausflugsort zu jeder Jahreszeit.

Der sagenumwobene Pilatus ist gemäß einer Sage die letzte Ruhestätte von Pontius Pilatus und war aus diesem Grund im Mittelalter zum Bergsteigen verboten. Heute ist er mit einer Gondelseilbahn und einer Luftseilbahn von Luzern aus erreichbar.

Erlebnisreich und mit einer Dampfschifffahrt auf dem Vierwaldstädtersee kombinierbar ist die Fahrt mit der steilsten Zahnradbahn der Welt.

Sie führt von der Alpnachstad auf den 2132m hohen Berg . An klaren Tagen bietet der auch als Drachensitz bekannte Berg eine überwältigende Aussicht mit 73 Alpengipfeln.

Auch Rigi, Königin der Berge genannt, sorgt für wunderschöne Ausblicke und jede Menge Spaß. Der Blick reicht über 13 Seen und das gesamte Mittelland bis nach Deutschland und Frankreich.

Zwei Zahnradbahnen, darunter die erste Zahnradbahn Europas (1871, ab Vitznau) und eine Luftseilbahn erleichtern die Anreise auf den Berg. Viele Wanderwege, vier Winter-Schlittelbahnen, die längste Sommer-Rodelbahn der Schweiz, sowie ein Klettersteig, machen die Region zu einem vollkommenen Erlebnisort.

Der See verführt mit romantischen Ausflügen im liebevoll restaurierten Schiffsdampfer und verschiedenen Wassersportmöglichkeiten.

Hergiswill/Abzweigung Engelberg

Unterwegs fährt der Luzern-Interlaken Express vorbei an Hergiswil, einem ruhigen Ferienort am Fuße des Pilatus-Berges.

Interessant ist hier das „Glasi“, die älteste Glashütte der Schweiz, deren Glasarbeiten fast ausschließlich in Handarbeit hergestellt sind. Zur Hütte gehören mittlerweile noch ein Museum, das erste Glaslabyrinth der Schweiz, ein Wasserpark und eine Murmelbahn.

Die Besucher können aus nächster Entfernung beobachten, wie das Glas gegossen und geformt wird. Sehenswert in Hergiswill ist noch das Sigristenhaus, eins der ältesten Holzhäuser der Zentralschweiz.

Engelberg (Abzweigung)

In Hergiswil zweigt die Strecke nach Engelberg ab. In weniger als einer Stunde erreicht der Luzern-Engelberg-Express das Dorf, dessen Erscheinungsbild von dem 1120 gegründeten Benedektinerkloster und der Stiftskirche geprägt wird.

Das Dorf liegt am Fuße des 3238 m hohen Titlis-Berg und ist ein beliebter Ferienort mit dem Gütesiegel „Familien willkommen“.  Es ist auch Ausgangspunkt in den höchstgelegen Gletscherpark der Zentralschweiz (mit einer Rotair-Seilbahn erreichbar).

Ein Aussichtspunkt in 3020m.ü.M. bietet wunderbare Ausblicke auf die Zentralalpen. Eine Eisgrotte, die höchstgelegene Hängebrücke Europas, Ski- und Snowboard-Pisten und unterschiedliche Wandermöglichkeiten runden das Alpine Angebot ab.

Im Dorf lädt das Kloster mit der größten Kirchenorgel der Schweiz, einer Stiftsbibliothek und einer Schaukäserei zur Besichtigung ein.

Das Talmuseum entführt in das 18. Jh. und in Fürenalp (mit der Luftseilbahn von Engelberg aus erreichbar), einem richtigen „Natur-Juwel“ in 1845m Höhe, kann man Natur pur genießen und eine Auszeit vom Alltag nehmen.

Alpnach

Von Hergiswill führt die Goldenpass Linie weiter nach Alpnach, dem Ausgangspunkt (Station Alpnachstadt) der steilsten Zahnradbahn der Welt, der Pilatusbahn.

Auf der 4618 m langen Schmalspurstrecke überwindet die Bahn eine Höhendifferenz von 1635m mit maximaler Steigung von 48%. Die 1889 in Betrieb genommene Pilatusbahn gilt als Meisterwerk der Ingenieur-Technik.

Einblicke in Geschichte, Technik und die täglichen Herausforderungen, die die Bahn zu bewältigen hat, gewährt die Ausstellung im Bahndepot, die mit einer Führung (reservierungspflichtig) verbunden ist.

Die am Ufer des Alpnacher Sees gelegene Gemeinde bietet zudem sehr gute Windsurf-Möglichkeiten, die auch für Anfänger passend sind. Besuchenswert ist die Pfarrkirche St. Maria Magdalena (18.Jh.) mit ihrem spitzen 91 m hohen Kirchturm.

Sarnen

Der nächste Halt auf der Strecke ist Sarnen, der Hauptort des Kantons Obwalden.

Unterwegs fährt der Zug am Wichelsee vorbei, der seit 2005 unter Naturschutz steht. Hier nisten viele Vogelarten, darunter Uhu, Reiherente und eine Kolonie von Schwänen.

Für Geschichtsinteressierte ist Sarnen der Ort, wo die älteste Gründungsgeschichte der Eidgenossenschaft, das „Weiße Buch von Sarnen“ aus dem Jahr 1468, aufbewahrt wird.

Das wertvolle Buch befindet sich im historischen Hexenturm, einem der wenigen erhaltenen Burgtürme aus der Zeit der Gründung. Der Turm ist heute als nationales Kulturgut unter Schutz gestellt.

Das Wahrzeichen von Sarnen ist das Rokoko-Schützenhaus auf dem Landenberg. Aus der einstigen Burg und dem historischen Zentrum des Ortes ist außer dem reich geschmückten Schützenhaus (Jahr 1752) auch das Zeughaus erhalten geblieben.

Sehenswert ist der Dorfplatz von Sarnen mit vielen historischen Gebäuden, darunter das Rathaus und die Dorfkapelle Maria Lauretana. Die reich ausgestattete Pfarrkirche St. Peter und Paul aus dem 18.  Jh. und das Beinhaus mit einer wertvollen gotischen Holzdecke aus dem Jahr 1505 laden ebenfalls zur Besichtigung ein.

Ein viel besuchter Wallfahrtsort ist das Benedektiner Kloster mit der 30 cm hohen gotischen Holzfigur des Sarner Jesuskindes aus dem 14. Jh.

In Sarnen befindet sich auch das Museum des einzigen Heiligen der Schweiz, dem Bruder Klaus (Niklaus von Flüe, 1417-1487). Das Museum ist in einem der schönsten Bürgerhäuser des Kantons untergebracht und stellt unter anderem auch Blockwandmalereien aus dem 16. Jh. dar mit einer der ältesten Darstellungen von Bruder Klaus.

Der Ort verführt mit seiner Nähe zum beschaulichen Sarner See. Eine Seebadanlage, 10 Minuten vom Dorfkern entfernt, und eine Bootsanlegestelle sorgen für das sommerliche Vergnügen am See.

Ein Geheimtipp für Naturliebhaber ist das Hochmoorgebiet Langis am Glaubenberg, welches zu den bedeutendsten der Schweiz zählt.

Im Winter finden auf dem Langis geführte Schneeschuhtouren statt und Langläufer werden das atemberaubend schöne Langlauf-Eldorado Langis-Glaubenberg zu schätzen wissen.

Giswil

Weiter entlang des Sarner Sees erreicht der Zug Giswil.

Am Ufer des Sees liegt ein Campingplatz und gleich dahinter beginnt eine schöne Waldlandschaft – ein idealer Ort für Wanderer und Freunde des Badeurlaubs.

Im Winter lädt das kleine Skigebiet Mörlialp mit mehreren kleinen Liften und verschiedenen Ski-, Schlitten- und Wander-Möglichkeiten ein.

Interessant im Dorf sind die sehr alten, gut erhaltenen mittelalterlichen Holzhäuser. Das älteste dieser Häuser (das Schrotenmatt) stammt aus dem Jahr 1467. Bemerkenswert ist auch die Schlägersäge aus dem 19. Jh., die 2002 wieder aufgebaut worden ist und die älteste betriebsbereite Säge dieser Art in der Schweiz ist.

Die Pfarrkirche Laurentius aus dem Jahr 1635, sowie mehrere Burgruinen sind weitere Zeugen der historischen Entwicklung des Ortes am Fuße des Brünigpasses.

Ein historischer Wanderweg macht die Wanderlustigen auf unterhaltsame Weise mit der Geschichte des Ortes und mit der umliegenden Landschaft bekannt.

Auf dem Magronenweg werden die Ausflügler neben schönen Landschaften auch die Zubereitung des Alpkäse miterleben können.

Das heimelige „Beizli“ auf dem Fluonalp verführt mit Giswiler Älplermagronen mit hausgemachten Käse und einem „Cheli“ (Schnapskaffee in der Schale).

Mit dem Postauto des Panorama-Routen-Express, welches dreimal am Tag zwischen Schüpfheim und Giswil pendelt, wird das UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch erreicht.

Entlebuch enthält die größten Moorlandschaften der Schweiz mit einer international wichtigen Tier- und Pflanzenwelt.

Durch seine Lage am Brünig Pass und dem Glaubenbüelenpass ist Giswil auch ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Zentralschweiz. Die Brünigstraße und kurz danach die Brünigbahn wurden bereits im 19. Jh. gebaut und führen direkt durch das Dorf.

Sehr schön, und nicht umsonst als Panoramastraße bezeichnet, ist die Straße über den Glaubenbüelenpass und Sörenberg, die mit bis zu 12% Steigung den Pass durchquert und über Entlebuch nach Schüpfheim führt.

Lungern

Weiter geht die Zugfahrt vorbei an Kaiserstuhl-Bürglen, einem Weiler in 698m Höhe, am Ausfluss des Lungernsees.

Diese Strecke, zum Brünigpass und hinunter nach Meiringen, gehört zu den steilsten Abschnitten der Zentralbahn und wird mit Zahnantrieb bewältigt. Unterwegs werden die Fahrgäste von Mai bis Oktober von den „Tieren der Brüner Safari“ begrüßt.

Auf der ganzen Strecke (von Giswil nach Meiringen) sind Holzfiguren von einheimischen oder einst einheimischen Tieren in ihrer natürlichen Umgebung so platziert, dass man diese vom Zug aus gut sehen kann.

Der nächste Ort auf der Zugreise ist Lungern, mit 750 m.ü.M. das höchste Dorf im Sarneraatal.

Der gleichnamige See bietet sommers wie winters zahlreiche Angelplätze. Das Dorf besticht mit einem wunderschönen Bergpanorama und der Nähe zum Lungerersee. Ein Strandbad sowie verschiedene Wander- und Bikemöglichkeiten runden das Angebot ab.

Besonders eindrucksvoll ist der Schmetterlingspfad Lungern, der durch das artenreichste Schmetterlingsgebiet der Schweiz (Zwischen Schönbüel und Lungern) führt. 115 tagaktive Großschmetterlinge konnten hier wissenschaftlich auf kleinstem Gebiet nachgewiesen werden.

Am frühen Morgen sind auf dem Wanderweg auch Steinböcke, Gämsen, Hirsche, Rehe und Adler zu beobachten. Pflanzenfreunde können hier von Mai bis Oktober auch über 20 Orchideenarten und Lilien entdecken.

Brünig-Hasliberg

Nach Lungern erreicht der Luzern-Interlaken-Express den höchsten Punkt der Strecke, die Station Brünig-Hasliberg 1008m.ü.M.

Laut historischen Belegen wurde der Brünigpass bereits im 14. Jh. für den Handelsverkehr benutzt.

Überreste der Sbrinz-Route, nach dem Namen des Hauptexportgutes (Sbrinzer Käse), sind bei einer Wanderung von Brüning-Hasliberg nach Meiringen zu entdecken.

Der Brünigpass ist auch als Austragungsort des „Brüningschwingets“ bekannt.

Seit über 100 Jahren findet hier eins der prestigeträchtigsten Schweizer Schwing-Wettbewerbe statt.

Östlich von der Passhöhe befindet sich die Ferienregion Hasliberg, auf der Sonnenterrasse des Haslitals, eines der größten Quertäler des Alpenmassivs, gelegen.

Meiringen

Das nächste Ziel des ZB-Zuges ist Meiringen, der Hauptort und touristisches Zentrum von Haslital.

 Wunderschöne Landschaften und sonnige Lage zeichnen den familienfreundlichen Ferienort aus. Zu den bemerkenswerten Naturobjekten zählt die vom Gletscherwasser der Aare gegrabene Aareschlucht.

Ein gesicherter Steg führt knapp über das Wasser und erlaubt den Blick direkt ins Herzen der Schlucht, inmitten steil aufragenden Felswenden.

Nicht weniger bemerkenswert sind die Reichenbachfälle, zu denen eine nostalgische Standseilbahn unter dem Motto „Natur, Nervenkitzel und Nostalgie“ führt.

Während der Fahrt und von drei Aussichtsterrassen in der Nähe der Bergstation entfaltet sich eine wunderbare Panoramasicht auf den 120m hohen Wasserfall und das gesamte Haslital.

Sir Artur Conan Doil, welcher oft seine Ferien in Meiringen verbrachte, hat genau diesen Wasserfall für den Tod seines berühmten Helden, Sherlock Holms, ausgewählt.

Da die Leser aber mit so einem Ende unzufrieden waren, hat sich der Autor 3 Jahre später eine passende Geschichte ausgedacht um die beliebte Romanfigur wieder auferstehen zu lassen. Heute kann man im Dorf das Museum und das Denkmal des Autors besuchen.

Besichtigungswert sind hier noch die St. Michaelskirche mit ihrem freistehenden Glockenturm und interessanten Ausgrabungsfunden unterhalb der Kirche, die Frühmesskapelle sowie das „Museum der Landschaft Hasli“ mit Exponaten aus der Geschichte und Brauchtum des Haslitals.

Unweit von Meiringen, mit Postauto und Gondelbahn zu erreichen, befindet sich die sensationelle Triftbrücke, eine der spektakulärsten Fußgängerhängeseilbrücken der Alpen.

Wer den 170 m langen Weg über die Brücke wagt, wird in etwa 100 m Höhe über den Triftgletscher schweben und neben Adrenalin pur auch eine der besten Weitsichten genießen können.

Die steilste Standseilbahn Europas, die Gelmerbahn, bringt die Unternehmungslustigen nach Grimselwelt, wo die Wasserkraftwerke Oberhasli zu einer Führung nach dem Thema „Strom entsteht“ einladen. Eine interessante Kristallausstellung und der schöne Gelmer Stausee sind weitere Höhepunkte des Ausfluges.

Brienz

Der Zug verlässt Meiringen und fährt weiter durch das wunderschöne Berner Oberland Richtig Brienz.

Auf dem halben Weg zwischen Meiringen und Brienz befindet sich das Freilichtmuseum Ballenberg, wo historische Häuser und Höfe aus der ganzen Schweiz präsentiert werden. Neben 100 originalen Häusern kann man hier rund 250 einheimische Bauernhoftiere  und unterschiedliche Handwerk-, Tanz- und Brauchtum-Demonstrationen erleben.

Der Bahnhof von Brienz liegt in 566 m Höhe, direkt am Ufer des Brienzer Sees und ist Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge. Es bestehen Umsteigemöglichkeiten zur Rothornbahn oder zu den Schiffen der BLS Schifffahrt.

Ein einzigartiges Erlebnis ist dabei die Fahrt mit dem originalgetreu renovierten Dampfschiff Lötschberg, Baujahr 1914.

Eine der Seestationen verbindet den See mit dem imposanten Giesbachfall und dem schönen Grandhotel Giessbach, 1873 im Stil der Belle-Epoque gebaut und 1983 unter Denkmalschutz gestellt.

Hier befindet sich auch die älteste Standseilbahn Europas, die die Besucher zum Wasserfall hinaufführt.

Eine nostalgische Dampffahrt, bietet auch die Rothornbahn, deren Station gleich gegenüber dem Bahnhof der Zentralbahn liegt.

Die 1892 eröffnete Dampfzahnradbahn ist nie elektrifiziert worden und begleitet ihre Gäste durch Tunnel und Galerien, vorbei an saftigen Alpwiesen in 2350 m Höhe zum Rothorn, von wo aus ein grandioses 360°-Panorama zu bestaunen ist.

Das Dorf am Ufer der Breinzer Sees und mit der schönen Bergkulisse im Hintergrund besticht auch mit seinem schmucken Dorfkern.

Besonders begehrenswert ist die Brunngasse, die einmal als „die schönste Gasse Europas“ ausgezeichnet worden ist. Die meisten Häuser auf der Straße stammen aus dem 18. Jh. und sind mit Holzschnitzereien verziert.

Auch das Wahrzeichen der Stadt, die reformierte Kirche aus dem Jahr 1202 mit ihrem spätromanischen Turm lädt zum Besuch ein.

Einen Spaziergang wert ist die verkehrsfreie Brienzer Seepromenade, die einen Ausblick über den See, das steile gegenüber liegende Ufer und den Giessbachfall ermöglicht.

Das Museum für Holzbildhauerei, das erste dieser Art in der Schweiz, zeigt traditionelle und künstlerisch bedeutsame Werke aus der Region. Es befindet sich in einem denkmalgeschützten Fabrikationsgebäude.

Holzkunstwerke sind aber auch überall im Dorf zu entdecken, denn die Holzschnitzerei ist in Brienz bereits seit 200 Jahren zur Tradition geworden. Auf Initiative der Schule für Holzbildhauerei wurde 1896 oberhalb des Bahnhofs ein Wildpark gegründet, welcher heute frei zugänglich ist.

Feste Traditionen hat hier mittlerweile auch der Geigenbau mit der für die Schweiz einzige Geigenbauschule.

Interlaken

Der Zug verlässt Brienz durch den Brienzdorf-Tunnel und fährt weiter nach Interlaken.

Der bekannte Ferienort und eine der drei Alpenperlen (die Bezeichnung steht für ein umweltverträgliches, kulturell vielfältiges und klimaschonendes Ferienerlebnis)  befindet sich in idyllischer Lage zwischen dem Thuner- und dem Brienzersee (daher auch der Name: Interlaken=zwischen den Seen), zu Füßen des imposanten Dreigestirns „Eiger, Mönch und Jungfrau“.

Interlaken ist ein perfekter Ausgangspunkt für die „Jungfrau Top Ski Region“ und für unzählige Ausflüge.

Über 45 Bergbahnen, Luftseilbahnen, Sessel- und Skilifte führen zu 200 Kilometern Pisten und einem dichten Netz an Wanderwegen. Zahlreiche Aussichtspunkte, wie z.B. der Harder Klum, der Hausberg Interlakens, bieten beeindruckende Panoramablicke auf den Ferienort und die ganze Jungfrau-Region.

Für Spiel, Spaß und Unterhaltung sorgt der Heimwehfluh, in wenigen Minuten mit einer nostalgischen Drahtseilbahn (mit Technik aus dem Gründungsjahr 1906) zu erreichen.

Hier ist für jeden etwas dabei: eine Aussichtsterrasse mit Panorama-Restaurant, eine Allwetter-Rodelbahn sowie eine Modelleisenbahn-Show und viele Attraktionen für Groß und Klein.

Ein einzigartiger Alpengarten mit rund 600 Pflanzenarten und vielen Wandermöglichkeiten erwartet Sie auf der Schynige Platte von Widerswill in 1967m Höhe.

Ausflugsschiffe, darunter auch ein Schaufelraddampfer, verkehren auf dem Thuner- und dem Brienzersee und laden zu erlebnisreichen Spazierfahrten ein.

Einen Besuch wert sind auch die St. Beatus-Höhlen am Thunersee (per Schiff, Auto, Bus oder zu Fuß auf dem historischen Pilgerweg erreichbar). Ein Kilometer dieses stark verzweigten Höhlensystems bietet dank elektrischer Beleuchtung und gesicherten Pfaden faszinierende Einblicke in eine einmalige Naturwelt, die sich unter der Erde entwickelt hat.

Gewaltige Tropfsteinhöhlen mit imposanten Hallen, Wasserfällen und Schluchten, einzigartige Formen und Farben lassen Sie bestimmt lange an dieses Erlebnis denken.

Im Touristikmuseum der Jungfrau Region, dem ersten Touristik-Regionalmuseum der Schweiz, werden 200 Jahre touristische Entwicklung veranschaulicht.

Auch Schloss Hünegg lädt zu einer Besichtigung ein und entführt dabei gleich ins Jahr 1900. Die Räume des 1862 errichteten Renaissanceschlosses sind immer noch mit der Originaleinrichtung des Schlossherren aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts versehen, so als ob die Besitzer gleich zurück sein werden.

Die Bödeli-Bahn bringt die Wissensdurstigen in etwa 2 Stunden an der Aare entlang in die Altstadt von Untersee, durch Interlaken und Matten zum Jungfraupark, wo in 7 Themen-Pavillons die Mysterien der Welt zu entdecken sind.

Und wer die Alpen von oben sehen will, kann das in der Jungfrau-Aletsch-Miniatur-Arena ohne jede Gefahr tun. Interlaken Ost ist auch der Ausgangspunkt der Züge in die Jungfrauregion Richtung Grindelwald und Lauterbrunnen mit Anschluss an die Bahnen nach Mürren und weiter auf das Schilthorn sowie via Kleine Scheidegg auf das Jungfraujoch.

Jungfraujoch (Abstecher)

Der Ausflug auf das Jungfraujoch, zum „Top of Europe“,  gehört zu den Höhepunkten eines jeden Besuches der Region.

Von Grindelwald aus geht die Fahrt mit der Wengernalpbahn (WAB), der längsten Zahnradbahn der Welt, zur Kleinen Scheidegg in 2061m Höhe. Moderne Niederflur-Panoramawagen lassen die Passagiere an jedem Abschnitt der Reise teilhaben.

Ab der Kleinen Scheidegg geht es mit der  Jungfraubahn hinauf zum höchsten Bahnhof Europas – dem Jungfraujoch, 3454 m.ü.M.

In etwa 50 Minuten bewältigt die historische Zahnradbahn (1912 eröffnet) auf der rund neun Kilometer langen Strecke knapp 1.400 Höhenmeter. Dabei führt ein 7 km langer Tunnel durch die Bergmassive des Eigers und des Mönchs.

Auf den Zwischenstationen Eigerwand und Eismeer können die Passagiere ausgiebig die Gletscherwelt bestaunen.

Von der Bergstation geht es mit dem Lift vom Innern der Bergspitze („Sphinx“ genannt) auf den Gipfel, wo eine wunderbare Aussicht aus 3571 m Höhe auf die Berge und den Aletschgletscher zu genießen ist. An schönen Tagen reicht der Blick von den Vogesen bis zum Schwarzwald.

Das Jungfrau-Aletschgebiet, das sich vor den Augen entfaltet, ist mit seiner einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt und dem größten Alpengletscher das erste Unesco Weltnaturerbe im ganzen Alpengebiet.

20 m unter der Aussichtsplattform präsentiert der Eispalast eine faszinierende Eiswelt mit schönen Eisskulpturen. Die 1000 qm große Fläche ist in Handarbeit mit Eispickel und Säge entstanden und wird immer wieder nachgehauen, damit die Gänge, Nischen und Dächer ihre Form behalten.

Ein 250m langer Erlebnisrundgang „Alpine Sensation“ verbindet die Sphinx-Halle mit dem Eispalast. Er entstand zum 100-jährigen Jubiläum der Jungfrauenbahn und erzählt in sinnlichen Einzelbildern von der großartigen Idee von Adolf Guyer-Zeller, dem Gründer der Jungfraubahn. Der ewig anhaltende Schnee in einem Ski- und Snowbordpark bietet viel Spaß für Freunde des Wintersports und erfahrene Bergwanderer können von hier aus einen Ausflug zum Mönchjoch unternehmen.

Alpenschönheit bewundern und neue Orte kennenlernen? Mit der GoldenPass Line nehmen Sie das Beste aus zwei verschiedenen Welten!

GoldenPass Line – Auf der Strecke des BLS RegioExpress

Es geht nun weiter auf der normalspurigen Linie der BLS RegioExpress nach Zweisimmen. Auf der Route Interlaken Ost-Zweisimmen legt der Zug insgesamt 53km zurück und befährt die Strecken der Thunerseebahn und der Spiez-Erlenbach-Zweisimmen-Bahn.

Das Erlebnis geht weiter – im BLS Regio von Interlaken nach Zweisimmen


Interlaken, Teatal
Der zweite Teil der Strecke wird  von den Regionalzügen der BLS gefahren.

Am Bahnhof Interlaken-Ost endet die Fahrt mit dem Luzern-Interlaken-Express. Für die Passagiere der Goldenpass Line ist Umsteigen angesagt.

Es geht nun weiter auf der normalspurigen Linie der BLS RegioExpress nach Zweisimmen. Die einst unter der Bezeichnung Bern-Lötschberg-Simlonbahn gegründete Verkehrsgesellschaft ist heute die größte private Bahngesellschaft der Schweiz.

Sie unterhält ein normalspuriges Streckennetz von 440 Kilometern Länge sowie die Schifffahrt auf dem Brienzer und dem Thuner See. 

Auf der Route Interlaken Ost-Zweisimmen legt der Zug insgesamt 53km zurück und befährt die Strecken der Thunerseebahn und der Spiez-Erlenbach-Zweisimmen-Bahn.

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Die Goldenpass Line – „Das Trio mit Erlebnisgarantie“!

Wie Sie in einem Tag zwei verschiedene Welten entdecken! Die Panoramastrecke verbindet Montreux und Luzern und damit auch unterschiedliche Welten.

Wie Sie in einem Tag zwei verschiedene Welten entdecken!

Die GoldenPass Panoramic – das sind insgesamt drei Streckenabschnitte mit unterschiedlichen Zügen.

2 dieser Teilstücke sind schmalspurig, der mittlere Abschnitt ist normalspurig. Die Panoramastrecke verbindet Montreux und Luzern und damit auch unterschiedliche Welten.

Die Fahrtdauer Luzern – Interlaken – Montreux beträgt gut 5 Stunden.

1. Teil: Luzern – Meriringen – Brienz – Interlaken

Die Fahrt startet in Luzern mit der Zentralbahn. Zwischen den beiden touristischen Highlights Luzern und Interlaken wartet die Urschweiz mit Alpweiden, idyllischen Seen sowie den Viertausendern Eiger, Mönch und Jungfrau im Hintergrund auf.

Wer die Panoramawagen der 1. Klasse wählt, hat nicht nur am Brünigpass Ausblicke der besonderen Art.

2. Teil: Interlaken – Spiez – Zweisimmen

Im zweiten Zug geht es entlang des Thunersees und schließlich durch das Simmental entlang des wildromantischen Flusses. Beim Durchqueren des Berner Oberlandes säumen urige Dörfer mit alten Holzhäusern die Strecke.

Die Züge des BLS RegioExpress führen von Interlaken nach Zweisimmen in der 1. Klasse einen Salonwagen mit.

3. Teil: Zweisimmen – Gstaad – Chateau d´Oex – Montreux

Bergbäche und voralpine Landschaften charakterisieren den ersten Teil der Strecke. Der Tunnel von Jaman setzt den Kontrapunkt. Danach bewegt sich der Zug auf südliche Gefilde zu und erreicht schließlich die Stadt Montreux mit ihren Palmen.

Täglich verkehrt auf diesem Streckenabschnitt der Classic-Zug im Stil des Orient Express. Sein Angebot beinhaltet Belle Epoque Wagen in 1. und 2. Klasse sowie einen Weinkellerwagen.

Panoramic-Züge:

Neben der großartigen Aussicht genießen Sie heute in allen Wagen der GoldenPass Panoramic-Züge modernsten Komfort sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse.

Als besondere Attraktion gibt es in einem der Panoramic-Züge 8 VIP-Sitzplätze an der Spitze des Zugs.

Schokoladenzug:

Sie fahren ausschließlich in der ersten Klasse in gediegenen „Belle Epoque“-Pullman-Wagen von 1915 oder in modernen Panoramawagen nach Gruyères.

Erlebniswert:
  • Im Weinkellerwagen des GoldenPass Classic ein Degustationsbrettchen mit Spezialitäten und Wein der Region (Reservierung erforderlich)
  • Modernster Komfort in der 1. und 2. Klasse der GoldenPass Panoramic-Züge
  • Schokoladenzug mit Besichtigung einer Chocoladerie sowie Besuch von Gruyeres.
  • Salonwagen von 1915 für feierliche Anlässe zwischen Zweisimmen und Montreux.
Die Goldenpass Line ist auch selbst ein echtes Reiseerlebnis auf Schienen! Noch mehr Alpenschönheit genießen Sie, wenn Sie die Reise mit mit dem Mont Blanc Express oder dem berühmten Glacier Express kombinieren!
Die Golden Pass Line gehört zu den schönsten Panoramastrecken der Schweiz.

Sie verbindet den Vierwaldstättersee, im historischen Herzen der Schweiz mit der Waadtländer-Riviera.

In gut 5 Stunden bewältigen die Züge der Panorama Linie eine Reise zwischen zwei verschiedenen Welten. Sie reisen von der Tradition der Zentralschweiz in das charmante,  französisch angehauchte Montreux.

Zwischen Anfang und Ende der Zugreise ist Erlebnis pur angesagt.

Sie reisen durch die Urschweiz mit Alpenweiden und idyllischen Seen, vorbei an stolzen Viertausendern, durchqueren das Berner Oberland, gesäumt von urigen Dörfern mit typischen Holzhäusern und werden schließlich vom südlichen Charme der Montreux Riviera verzaubert.

Die Fahrt mit der Goldenpass Line besteht aus drei einzelnen Zugfahrten.

Von Luzern nach Interlaken Ost reisen Sie in den Panoramawagen der schmalspurigen Zentralbahn. Bester Komfort sowohl in der 1. als auch in der 2. Klasse, große Panoramafenster (in der 1. Klasse) und kulinarische Verführungen lassen Sie die zweistündige Fahrt voll auskosten (die Reservierung für den Bistrowagen ist empfehlenswert).

Im zweiten Teil fahren Sie in etwa 1:10 Stunden mit den normalspurigen Wagen des BLS RegioExpress entlang des Thunersees von Interlaken Ost nach Zweisimmen. 

In diesem Streckenabschnitt werden zwar keine Panoramawagen eingesetzt, dafür verkehren die BLS-Züge jeweils mit einem Salonwagen in der 1. Klasse. Die Sitze im Salonwagen sind individuell drehbar, so dass die gute Aussicht sowie der Sitzkomfort garantiert sind.

Dann geht es wieder auf meterspurigen Gleisen von Zweisimmen bis nach Montreux (Reisedauer 1:30 St.).

In diesem letzten Abschnitt haben Sie die Wahl zwischen den hochmodernen „Panoramic“-Zügen und dem Belle-Epoque-Zug der Golden Pass Line (man sollte auf die Bezeichnung im Fahrplan achten und den gewünschten Zug nehmen).

Dank der großen Panoramafenster der „Goldenpass Panoramic“ fühlt man sich „wie im Großleinwand-Kino“. Ein ganz besonderes Erlebnis bieten die 8 VIP-Sitzplätze (reservierungspflichtig; in einenem der beiden Panoramazug-Typen vorhanden) an der Zugspitze, die die Aussicht garantieren, die sonst nur der Lokführerplatz zu bieten hat.

Bahnromantik pur erwartet Sie im Classic Zug, einem Nachbau des Golden Mountain Pullman Express aus den 1930-er Jahren, zu dem auch ein Weinkeller-Wagen gehört.

Ab 2016 werden diese Züge ebenfalls auf der Strecke zwischen Interlaken Ost und Zweisimmen zu sehen sein, denn dank eines neuartigen Spurwechseldrehgestelles wird die Umstellung zwischen der 1435 mm und 1000 mm Spurweite zu bewältigen sein.

Für Unternehmungslustige bietet die Goldenpass Line zusätzlich eine erlebnisreiche Reise mit dem Schokoladenzug oder dem Käsezug ins Greyerzer-Land, wo die feine Cailler-Schokolade und der Greyerzer Käse herkommen.

Die Reservierung für die Panoramawagen der Goldenpass Line, auch für den Classic Zug ist zwar nicht erforderlich, aber empfehlenswert. Einer obligatorischen Reservierung unterliegen die 8 VIP-Plätze auf der Strecke Zweisimmen-Montreux (oder umgekehrt) sowie die Leistung „Essen am Platz“ im Golden-Pass-Classic.

Eine interessante Besonderheit der Linie ist der Name, welcher nicht wie üblich mit einem geographischen Ort verbunden ist, sondern einen gelungenen Marketing-Entwurf darstellt.

Auch die unverwechselbare gold-weiß-schwarze Lackierung der Wagen (bis 2013 einheitlich für alle 3 Strecken, heute nur auf der MOB-Linie) sorgte über die Jahre dafür, dass die Marke Goldenpass erkennbar und mit einem aufregenden Reiseerlebnis auf Schienen verbunden wird.

Die gesamte Strecke von Luzern nach Montreux beträgt 189 km. Zu den technischen Merkmalen zählt der enorme Aufstieg im dritten Abschnitt, wo der Zug ohne Zahnräder ein Gefälle von 75 Promille bewältigen muss.


GoldenPass Line

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Goldenpass Line

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GoldenPass Line